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Sonntag, 28. Dezember 2014

2014 - The Year of Ethics

Das Jahr hat nur noch ein paar wenige Tage, also ist es mal wieder an der Zeit einen kurzen Rückblick zu schreiben. Es ist einiges passiert in Sachen Videospiele, aber auch bei mir hat sich dies und das geändert. Und dann war da noch das mit der Ethik.

Montag, 3. März 2014

Nathan von Arabien

Gestern Abend konnte ich ein weiteres Spiel von meinem PS3 Backlog streichen: Uncharted 3: Drake's Deception. Nachdem mich Uncharted 2: Among Thieves absolut weggeblasen hat und wir es bei Games! zum Game of Last Gen gewählt haben, war natürlich die Frage wie das der 3. Teil denn überhaupt toppen kann. Nun, die gute Nachricht ist, dass Drake's Deception viele Dinge tut, mit denen es an sich gar nicht nötig wäre, den 2. Teil zu überbieten. Das Problem ist, dass es das Spiel trotzdem versucht.


Spoilers. D'uh.

Montag, 20. Januar 2014

Who you gonna call?

Nachdem ich vor Kurzem mal wieder beide Ghostbusters Filme gesehen habe, musste ich mir jetzt doch das Videospiel von vor ein paar Jahren mal genauer ansehen. Bin auch sehr froh, dass ich das gemacht habe. Ghostbusters: The Videogame hat vielleicht ein paar Macken, ist ansonsten aber ein wirklich tolles Lizenzspiel, wie es sie nur selten gibt.

Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Es wird nie einen 3. Ghostbusters Film geben. Und ganz im Ernst, das ist auch gut so. Die alten Filme zeichnen sich mit einem Charme aus, der heutigen Hollywood Produktionen einfach gänzlich fehlt. Stattdessen sollte man einfach das Spiel Ghostbusters 3 nennen, denn näher werden wir der Handlung und dem Feeling der Filme nicht mehr kommen. Außer vielleicht in den Comics von IDW, aber dazu komme ich später nochmal.
Die Spielfigur ist nicht etwa einer der original vier Geisterjäger sondern die wundervollste Einarbeitung eines Avatars in ein existierendes Setting, die mir je untergekommen ist: Ein Praktikant bei den Ghostbusters. Ob er einen Namen hat erfahren wir nie. Auf seinem Overall steht nur "Rookie" und Peter Venkman will den Namen gar nicht wissen, weil er garantiert eines frühzeitigen Todes sterben wird. Also ja, der Humor sitzt. Ein Skript von den original Autoren, gesprochen von der original Cast und es fühlt sich an als wären die Ghostbusters nie weg gewesen.

Abseits der Story zeichnet sich das Spiel durch simples, aber sehr spaßiges Gameplay aus. Aus der Third-Person-Perspektive bekämpft ihr Gespenster mit dem Protonenstrahl, werft auf Tastendruck eine Geisterfalle aus und zieht die Gegner mit dem Fangstrahl hinein. Die Klappe geht zu und ihr könnt die Falle wieder aufsammeln. Es macht so viel Spaß.


Ghostbusters: The Videogame leidet leider unter einer Handvoll Macken. So ist mir ein Geist z.B. mal in einem Objekt hängen geblieben, ich konnte ihn nicht einfangen und musste den Abschnitt neu starten. Charakteranimationen wirken manchmal etwas steif, besonders wenn einer der Geisterjäger zu Boden geht.

Aber diese Probleme sind einfach nicht so tragisch, weil die grundlegende Spielmechanik in Kombination mit dem Dialogen und Sprechern den Geist (har har har) des Franchises perfekt einfangen. Zwar merkt man dem Spiel an, dass es qualitativ nicht ganz auf dem selben Level wie ein Dead Space oder Gears of War, doch man merkt, dass echte Fans am Spiel gearbeitet haben. Und manchmal reicht das auch schon.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Der Next-Gen Vorsatz

Guten Morgen! Ich hoffe ihr seid alle wieder fit. Ein frohes neues Jahr euch allen zusammen! Ich wünsche euch, dass ihr eure selbst gesetzten Ziele erreicht und euch viele gute Dinge passieren. 
Einen Jahresrückblick spare ich mir dieses Mal, denn mein 2013 war weder sonderlich aufregend noch ereignisreich. Stattdessen gibt es heute für euch meinen "guten Vorsatz für's neue Jahr". Ihr habt es vermutlich mitbekommen: Playstation 4 und Xbox One sind endlich in den Wohnzimmern angekommen, die "Next Gen" hat offiziell begonnen. Aber ich habe mir bisher weder das eine noch das andere zugelegt. Warum? Nun, zum einen deswegen:

Dieses Video hat so viel recht, dass es weh tut. Ich habe seit 2001 jeden Launch von Nintendo mitgemacht und die anderen mehr oder weniger verfolgt und kann nur sagen dieses Video passt wie eine Bombe in King Dodongos Luftröhre. Diese Generation sogar deutlich mehr als sonst. Ich hatte schon zum Launch sehr viel Freude an meiner Wii U, aber das ändert nichts daran, dass as Line Up die ersten 6 Monate dezent erbärmlich war und ich mich jetzt drüber ärgere, dass ich nicht die schicke Zelda-Version besitze.
Sollte ich mir irgendwann eine weitere Next-Gen Konsole zulegen wird es mit Sicherheit eine PS4, weil mir Sonys Exklusivtitel einfach besser gefallen die von Microsoft. Dennoch habe ich mir für dieses Jahr einen Vorsatz gefasst: Ich möchte keine Playstation 4 kaufen, bevor ich nicht meinen Pile of Shame an Playstation 3 Games abgearbeitet habe.

Das sind alle meine PS3 Spiele, die ich bisher nur wenig bzw. gar nicht gespielt habe. Die Sammlung wuchs und wuchs, seit ich mir vor 2 Jahren die Konsole zulegte. Ich habe vor jedes dieser Spiele ausgiebig zu spielen, auch wenn ich mir hier und da vielleicht eine Ausnahme erlauben werde. So konnte mich Skyrim bisher gar nicht begeistern und für Ni No Kuni brauch ich nochmal richtig Anlauf um da wieder reinzukommen. Ich freue mich auf sehr viele Spiele in diesem Stapel, in einige werde ich mich erst wieder einarbeiten müssen. Es ist weiterhin mein Plan mich durch die gesamte Metal Gear-Saga zu spielen, aber Peace Walker war ziemlich ätzend, als ich es zuletzt gespielt habe. Valkyria Chronicles war sehr interessant, aber ich wüsste jetzt nicht mehr wie es funktioniert.

Ich werde euch auf jeden Fall über meinen Fortschritt beim Abarbeiten des Backlogs informieren, doch jetzt steht erst mal eine 1. Januar Tradition an.





Sonntag, 24. November 2013

Berühmt/Berüchtigt

Kürzlich konnte ich endlich einen weiteren PS3-Titel von meinem Pile of Shame abhaken: InFamous 2. Wie auch der erste Teil schafft InFamous 2 das, was ich in vielen anderen Superhelden-Spielen vermisst habe: Man bekommt ein wirklich gutes Gefühl für seine Kräfte und was man mit ihnen machen kann. Batman: Arkham City ist vielleicht das beste Superhelden-Spiel, aber InFamous ist meiner Meinung nach das beste Superkräfte-Spiel. Ein Element das entscheidend dazu beiträgt ist die Tatsache, dass Cole fast alle seine Kräfte in so ziemlich jeder Situation benutzen kann. Ihr könnt von einem Dach springen, mit einer Hand gleiten und mit der anderen einen Schild erschaffen. Egal ob ihr springt, klettert oder auf Eisenbahnschienen surft (immer noch eine großartige Kraft), Cole kann mit Schockwellen und Elektrogranaten um sich werfen, dass es nur so kracht.

Der 2. Teil ist dabei fast schon ein bisschen überladen mit neuen Fähigkeiten, darunter auch eine Reihe von Eis-basierten Kräften. Das ist auf der einen Seite ein bisschen schade, weil es den Flair des Elektro-Superhelden irgendwie zunichte macht. Auf der anderen Seite ist Coles Ice Launch einfach super. :)

Im Ernst, ich habe den Eislaunch bei so ziemlich jeder Gelegenheit genutzt. Im Gegensatz zu vielen anderen modernen Actionspielen verfügt Cole nämlich nicht über einen Doppelsprung. Aber sich mit einer Säule aus Eis in die Luft katapultieren macht auch viel mehr Spaß. Ein weitere Nachteil ist, dass sich der Ice Launch einen Kräfte-Slot mit vielen anderen wichtigen Kräften teilt und man so ständig das Spiel kurz anhalten muss um zwischen dem Launch, der Telekinese und dem Schild zu wechseln. Apropos: Der Schild ist weiterhin eine sehr wichtige Kraft, weil Cole mit all seinen Superkräften trotzdem nur ein Typ in zu engem T-Shirt ist und deswegen nicht so wahnsinnig viele Kugeln einstecken kann. Merkwürdigerweise ist er in diesem Spiel eine Eis- anstatt einer Elektrokraft. Das klingt jetzt nach einem sehr mickrigen Detail, aber irgendwie hat das im 1. Teil mehr Sinn gemacht, insbesondere weil die Kraft von abgewehrten Schüssen in Energie für eure Superkräfte umgewandelt wird.

Gegen Ende hatte ich den Eindruck, dass InFamous 2 so langsam unter der Last der eigenen Story leidet. Der Twist vom ersten Teil ist immer noch grandios, die Handlung vom 2. bleibt zwar eine Weile lang spannend, bremst dann aber massiv aus, als sich heraus stellt, was es mit dem Biest auf sich hat.
Im ersten Teil haben die Kräfte der wenigen Conduits die es bis zu diesem Zeitpunkt auch mehr Sinn gemacht. In InFamous 2 scheint es keine Grenzen zu geben, was das "Conduit-Gen" alles ermöglicht, was ich persönlich dann doch sehr schade finde.

Ein großer Pluspunkt des Spiels ist erneut die Welt durch die man sich bewegt. Wie schon Empire City davor hat New Marais zwar einige eindeutige Inspirationen, ist aber sehr abwechslungsreich und aufregend designt. Es macht so viel mehr Spaß als ein simpler Nachbau von Manhatten in den Spider-Man Spielen. Da macht es mich fast schon etwas stutzig, dass die Handlung vom PS4-Sequel InFamous: Second Son "nur" in Seattle spielt. Aber warten wir's mal ab.
Bisher kenne ich von beiden Spielen nur die "gute" Seite, mir wurde jetzt aber von mehreren Leuten gesagt, dass es auf "böse" viel mehr Spaß macht und die Story sich auf jeden Fall lohnt. Allerdings habe ich derzeit kein Interesse die beiden Teile in absehbarer Zeit nochmal zu spielen, dafür ist mein Backlog einfach zu groß.

InFamous 1 und 2 haben mir beide sehr viel Spaß gemacht, insgesamt finde ich den ersten Teil aber etwas besser, weil er in sich konsistenter wirkt und die Story besser ist.

Dienstag, 2. Juli 2013

The Last of Us

Witzigerweise ist die größte Schwäche von Naughty Dogs Meisterstück The Last of Us, dass es nach dem Tomb Raider Reboot erscheint. Zum Review.

Dienstag, 27. November 2012

Podcast Royal with Cheese

Mein Review zu Playstation All-Stars Battle Royal sollte bis Donnerstag fertig sein (ich will ab Freitag ja Wii U spielen). Falls ihr nicht so lange warten könnt, hier gibt's den Podcast zum Spiel mit dem guten Manu.

Donnerstag, 12. April 2012

Was zum Teufel ist das für ein Ding?

Nachdem ich mich jetzt eine Weile mit Mass Effect 3 und Kid Icarus: Uprising beschäftigt habe wird es mal wieder Zeit mit dem gesammelten Wahnsinn von Hideo Kojima zu widmen. Ich habe zusammen mit dem Ductos noch ein paar Missionen Metal Gear Solid: Peace Walker gespielt und einmal abgesehen davon, dass das grundlegende Gameplay immer noch ziemlich grob und das Pacing ziemlich miserabel ist, gab es eine Sache, die mich besonders gestört hat: Die Technologie, oder um genau zu sein, der Chrysalis.
Obwohl MGS1 und 2 mehr oder weniger in der Gegenwart spielen, sind die bis zum Rand gefüllt mit Science-Fiction High Tech Gedöns. Der Soliton-Radar, der einem die Sichtkegel der Gegner anzeigt. Tarnanzüge, die einen quasi komplett unsichtbar machen. Ach ja, und der riesige zweibeinige Panzer der Nuklear-Raketen mit einer Railgun verschießt. Und das ist in den Teilen auch noch okay. Aber die Geschichte von Big Boss, spielt lange davor. In den 60er und 70er Jahren.
In Metal Gear Solid 3 kämpft Snake gegen den Shagohod, ein gewaltiges Amalgam aus Luftkissenfahrzeug und Geländepanzer, ausgestattet mit Raketentriebwerken. Es ist verrückt, aber nicht so abwegig wie eine der Boss Gegner in Peace Walker, der Chrysalis: Eine Art Helikopter-Antigrav-Schwebe-Ding, betrieben von Künstlicher Intelligenz, bewaffnet mit einer fucking Railgun!
Mein Problem mit diesem Ding ist nicht, dass es zu abgefahren für Metal Gear ist, oder, dass die Art von Fahrzeug nichts in diesem Setting zu suchen hat. Ich habe erst vorgestern Abend einen Film mit Nazi Ufos gesehen. Aber das Design und die Technologie ist mir einfach zu futuristisch für 1974.
An keinem Punkt sagt irgendjemand "Oh mein Gott! Wie kann so eine Maschine überhaupt existieren?!", oder irgendwas in der Art. Es ist so inkonsistent mit dem Setting und der Geschichte über nukleare Abschreckung während des Kalten Krieges.

So sehr mich der Kampf auch angekekst hat, kurz darauf musste ich laut über eine andere Szene lachen. Manchmal funktioniert Kojimas Metahumor halt doch.



*Ninja vanish*

Sonntag, 1. April 2012

Eine Reise, die ist... lustig?

Ich habe gestern Abend Journey gespielt. Und jetzt würde ich gerne etwas drüber schreiben.

...

Ich weiß nur noch nicht wirklich was...
Journey ist kein Spiel über das man einfach so ein Review schreibt, auch wenn es mein GU-Kollege Secremento versucht hat. Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob es überhaupt ein Spiel ist. Auch wenn die grundlegenden Mechaniken an andere Spiele erinnern entzieht es sich jeglicher "Kritik". Ich meine, klar, es sieht wunderschön aus, aber es beitet keinerlei Herausforderung. Dass muss es auch nicht.
In Journey geht es um... da ist dieser Kerl... und diese Zivilisation... man, ich weiß es auch nicht, okay? Man läuft also mit dieser... Gestalt durch die Wüste und trifft dabei auf andere... Gestalten. Das sind andere Spieler, aber sofern ihr nicht anfangen wollt mit euren Fußsspuren Wörter in den Sand zu malen ist Kommunikation in diesem Spiel eher Nebensache. Nicht, dass ich das mit den Fußspuren nicht versucht hätte.

Ich versuche hier einen guten Schlusssatz zu finden, aber mir fällt keiner ein. Solltet ihr Journey spielen. Naja... schon irgendwie... so ein bisschen... definitiv... vielleicht... auf jeden Fall.

Donnerstag, 1. März 2012

Uncharted 2 - Nachtrag

Sooo, ich glaube ich sollte nochmal kurz über Uncharted 2 reden... allerdings wird es schwierig irgendetwas zu sagen, was nicht bereits gesagt wurde. Erstmal so viel: Es ist der beste 3rd-Person-Shooter der mir diese Konsolengeneration untergekommen ist.
Dabei ist das Spiel an sich nicht originell. Die ausgefallene Kletterei haben wir schon vor Jahren in Prince of Persia: The Sands of Time gesehen. Und Covershooting wie wir es heute kennen wurde mehr oder weniger von Gears of War erfunden. Die Stealth-Elemente sind effektiv, aber oberflächlich. Dennoch ist Uncharted 2 ein ganz besonders Spiel. Im Gegensatz zum ersten Teil wirkt keine Szene überflüssig oder in die Länge gezogen. Jedes Kapitel bringt etwas neues und obwohl das Gameplay in der Theorie nicht sehr abwechslungsreich ist, wird es fast nie langweilig. Das liegt vor allem an dem wirklich exzellentem Pacing. Das Spiel bombadiert den Spieler mit einem Action Set-Piece nach dem anderem, schafft es aber durch sehr angenehme - doch nicht weniger aufregende - Klettereinlagen und andere langsame Momente einen nicht so mit Reizen zu überfluten wie Modern Warfare.

Ich werde später nochmal auf die Stealth-Mechaniken zu sprechen kommen, insbesondere in Bezug auf Metal Gear Solid, da ich ja immer noch dabei bin mich durch die HD-Collection zu kämpfen.

Abschließend stellt sich mir nur eine Frage: Kann Uncharted 3 überhaupt besser sein?

Dienstag, 21. Februar 2012

Yep, that's my blood

Gestern Abend waren ein paar Freunde zum Zocken zu Besuch. Nach ein paar Runden Soul Calibur V meinte einer "Hast du Uncharted 2? Ich will das mal sehen."
Die nächsten 4 Stunden klebten unsere Augen am Bildschirm.
Die ersten 5 Minuten. Ich liebe in medias res-Momente

Holy. Fucking. Shit. Alleine das Opening von Uncharted 2 bläst einen schon dermaßen aus dem Sessel! Ja, es ist "nur" eine lineare, kontext-sensitive Kletterei, aber das Setting! Die Inszenierung! Man hat richtig Mitleid mit Nate, wie er sich schwer verwundet durch das Wrack kämpft. Und erst dann erfahren wir Stück für Stück, wie es ihn dahin verschlagen hat.
Ich habe gestern bis zu Kapitel 12, A Train to catch, gespielt und hier ist schon klar was mich als nächstes erwartet.

Es gibt einen Trend in Triple A-Videospielen das Erlebnis so cineastisch wie möglich zu gestalten. Immer muss was passieren, der Avatar soll immer mitten in der Action sein, so, dass der Spieler nie auf die Idee kommt die Non-Stop Achterbahnfahrt zu unterbrechen. Das hat natürlich auch seine Nachteile. Solche Spiele sind meist unheimlich linear, scheuchen den Spieler von Set Piece zu Set Piece und wie in einem Film wird sich die grundlegende Erfahrung beim mehrmaligem Durchspielen nicht großartig verändern, eher weniger. Das ändert allerdings nichts daran, dass Naughty Dog dieses Konzept quasi perfektioniert hat.

Trotz des abgefahrenen Openings und einiger anderer ziemlich großer Momente fühlt sich Uncharted 2 natürlicher an als sein Vorgänger. Deckung ist organischer in die Spielwelt eingebaut. Die diversen hüfthohen Mauern sind nicht mehr ganz so offensichtlich platziert. In einer Stadt in Nepal versteckt sich Nate auch gerne mal hinter einer Waschmaschine oder einem Autowrack.
Die verschiedenen Gameplay-Elemente ergänzen sich besser als im Vorgänger. Zwar gibt es immer noch viele Schießeren mit Unmengen an Gegnern, aber sie wechseln sich öfters ab mit Rätsel- und Klettereinlagen.

Und hab ich schon gesagt wie scheiße geil dieses Spiel aussieht?

Sonntag, 19. Februar 2012

Fuck you, CQC

Selten habe ich ein Spiel gespielt, das gleichzeitig so brilliant und so furchtbar war wie Snake Eater. Dieses Spiel ist so randvoll gestopft mit großartigen Ideen für ein Stealth Spiel. Die schiere Menge an Optionen ist überwältigend! Was mache ich mit dieser Wache? Soll ich ihn mit einer gefangenen Schlange bewerfen? Mit einem Porno-Heftchen ablenken? Als menschlichen Schutzschild benutzen? Mit Flashbangs betäuben? Mich von einem Baum auf ihn drauf fallen lassen? An einer Hand von einem Baum hängen lassen und ihn beschießen? Oder mich einfach nur von hinten anschleichen und ihm die Kehle durchschneiden?
All diese Optionen und noch einige mehr stehen Naked Snake in diesem Spiel zur Verfügung. Ich bin überrascht, dass es keine Möglichkeit gibt Ewok-inspirirte Baumstammfallen aufzustellen.
Warum greife ich die meisten Zeit also einfach nur Betäubungspistole? Weil es am einfachsten ist. Der Betäubungspfeil lässt Wachen zwar aufschrecken, aber dann stehen sie erst nochmal einen Moment rum. Werden sie mit einer normalen Waffen beschossen und können Snake nicht sehen, gehen die sofort in Alarmbereitschaft und suchen die Gegend ab. Ich kann aber auch unter einen Panzer kriechen und ihnen solange Betäubungspfeile in den Knöchel schießen bis sie einschlafen.

Was mich ebenfalls davon abhält eine von Snakes gefühlten tausend anderen Arten zur Wachpostenbeseitigung zu nutzen ist die teilweise völlig verkorkste Steuerung. Ja, ich kann mich von hinten an Gegner anschleichen und sie festhalten. Auch wenn sie mich jedes fucking mal in letzter Sekunden bemerken, kann man sie immer noch mit CQC (Close Quarter Combat) packen und "weiterverarbeiten". Aber auch das ist unnötig kompliziert? Gegner verhören müsst ihr so gut wie nie. Als Schutzschild benutzen ist eine Option, aber selten seid ihr in einer Position, wo das wirklich sinnvoll ist. Also einfach einen Betäubungspfeil in den Hinterkopf schießen und gut ist. Das ist so effektiv, ich hab es gar nicht nötig, Skorpione leben einzufangen und als Wurfgeschosse zu benutzen.

Überhaupt erscheint mir das CQC-System wirklich nur die absolut letzte Lösung zu sein. Im Kampf gegen Colonel Yevgeny Borisovitch Ich-grabsch-dir-an-die-Eier Volgin wird einem zwar erklärt, man können ihn mit CQC angreifen, wenn er sich eine Blöße gibt, aber warum ihn ein bisschen mit dem Messer pieksen wenn ich ihm auch eine Ladung Schrot in den Rücken schießen kann?An diesem Punkt kann man natürlich argumentieren, dass MGS ein Stealth-Spiel über einen Elite-Soldaten ist. Der ballert nicht wie Rambo um sich. Aber trotzdem habe ich eher das Gefühl gegen die Steuerung zu kämpfen und nicht gegen einen Gegner. Für ein Stealth-Spiel fehlt dem eigentlichen Gameplay schlichtweg die Eleganz und Präzision, die z.B. ein Batman: Arkham Asylum auszeichnet.

Auch der finale Kampf gegen The Boss leidet unter der merkwürdigen Mechanik. Der Kampf an sich ist mal wieder große Klasse. In einem weiten Feld muss sich Snake seinem Mentor stellen. Dummerweise ist Boss im Vorteil, besser ausgebildet und bewaffnet. Deswegen muss Snake erneut durchs Gras kriechen um sie zu überraschen. Aber wie auch schon bei Volgin kann man sich das groß angepriesene CQC echt sparen, weil es einfach deutlich effektiver ist The Boss mit dem Scharfschützengewehr zu überraschen.

Es gibt garantiert ein paar Wahnsinnige, die MGS3 nur mit Hilfe von CQC durchgespielt haben. Es soll ja auch Leute geben, die das erste Resident Evil nur mit dem Messer spielen. Aber so unglaublich stylisch es auch wäre, wenn die letzte dramatische Konfrontation zwischen Snake und Boss nur durch ihre Fähigkeiten im Zweikampf entschieden werden würde, macht es schlicht und ergreifend nicht viel Spaß.

Montag, 13. Februar 2012

the end of The End

In Metal Gear Solid 3 gibt es wie in jedem anderen Teil der Serie eine Reihe von ziemlich abgefahrenen Endgegnern. Hier sind es die Gefolgsleute von Snakes ehemaligem Mentor The Boss, die Cobra Unit. Sie besteht aus wahnsinnigen Meta-Menschen wie The Pain, der in seinem Körper einen Hornissenschwarm heranzüchtet, den er telepathisch kontrollieren kann.

Ein ganz besonders Mitglied der Cobras ist The End, ein über 100 Jahre alter Scharfschütze. Er wird auch The Father of modern Sniping genannt. Zwei mal bekommen wir ihn im Spiel zu sehen, bevor es zu einem Kampf mit ihm kommt. Er verbringt einen Großteil der Zeit schlafend in einem Rollstuhl und sammel all seine Kräfte für einen finalen Kampf, das Duell der Duelle.

Sonntag, 12. Februar 2012

Fable Gear Solid

Wer mir auf Twitter folgt, hat es garantiert schon mitbekommen: Ich spiele grade wieder Metal Gear Solid. Eines der Spiele auf das ich mich am meisten gefreut habe auf der Playstation 3 zu spielen ist Metal Gear Solid 4, aber als die HD Collection angekündigt wurde, dachte ich mir geb mir die volle Dosis:
  • Metal Gear Solid 3: Snake Eater HD
  • Metal Gear Solid: Peace Walker HD
  • Metal Gear
  • Metal Gear: Solid Snake
  • Metal Gear Solid oder Metal Gear Solid: Twin Snakes (wenn ich mir MGS im Playstation Network runterlade, welche Sprache hat das dann?)
  • Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty HD
  • Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots

Ich weiß noch nicht ob das ich überleben werde, teilweise fließt mir jetzt schon das Hirn zu den Ohren raus. (Leider habe ich keine PSP und deswegen auch keine Gelegenheit Metal Gear Acid zu spielen. Lohnen die sich denn?)

Das Franchise ist legendär und das hat seine Gründe. Der erste Teil hat das Stealth Genre quasi begründet. Ohne Solid Snake würde Sam Fisher heute in einem Copy Shop arbeiten. Dabei kämpft man öfters gegen die Steuerung und die Kamera als gegen den titelgebenden Battlemech. Das Pacing ist eine absolute Katastrophe. Wenn man Glück hat, bekommt man 30 Minuten ununterbrochendes Gameplay, bevor einem jemand über Funk wieder erklärt wer grade wen warum verraten hat, über den Horror des Krieges philosophiert oder mir erzählt, dass Snake dringend eine Waffe in Form einer Schlange braucht. Dann gibt es natürlich noch die schier endlosen Zwischensequenzen, die vor Melodrama und hölzernen Dialogen geradezu überquellen. Und vergesst den Gun-Porn nicht!

Viel wurde zu Hideos Kojimas pixelgewordendem Wahnsinn geschrieben und ich selber könnte auch so einiges dazu schreiben. Heute möchte ich mich aber einem ganz bestimmten Punkt widmen: Was Hideo Kojima mit Peter Molyneux gemeinsam hat.

Wie gesagt, ich habe angefangen mit dem HD Remake von Metal Gear Solid 3: Snake Eater. Während des Kalten Krieges wird unser Held Snake in Russland abgeworfen. Er soll einen Wissenschaftler retten, seinen alten Mentor töten und eine gigantische Kriegsmaschine zerstören die aber überhaupt gar nichts mit Metal Gear zu tun hat.

Snake Eater hat das Grundprinzip der beiden Vorgänger um mehrere Elemente erweitert: Ausdauer und Essen, Heilung und Tarnung.

Während ihr euch so durch den Dschungel kämpft, verliert Snake konstant an Ausdauer und diese muss wieder aufgefüllt werden, in dem ihr zwischendurch etwas esst. Allerdings ist Snake so ein bisschen wie der Terminator, in dem Sinne, dass der quasi nackt auf seine Missionen geschickt wird. Waffen und Verpflegung muss er sich selber organisieren. Deswegen könnt ihr wilde Tiere erlegen oder betäuben und zum späteren Verzehr aufbewahren. Snake isst dabei so ziemlich alles: Krokodile, Fledermäuse und selbstverständlich auch jede Menge Schlangen. Dabei entwickelt er bestimmte Vorzüge und Dinge die ihm besser schmecken, füllen auch mehr Ausdauer wieder auf. Wie aber so viele der neuen Elemente, geschieht dies halt nur direkt über das Pause-Menü.

Ähnlich verhält es sich mit dem neuen Heilungssystem: Essen füllt nämlich nur eure Ausdauer wieder auf, die Lebensenergie regeniert sich von selbst, vorrausgesetzt, Snake ist gesund. Dabei gibt es eine Vielzahl von Verletzungen unter denen er leiden kann, die alle auf ihre ganz eigene Art verarztet werden müssen. Schuss- und Pfeilwunden müssen desinfiziert und verbunden , Blutegel mit der Zigarre verscheucht und gebrochene Knochen geschient werden.

Das man ein Spiel pausiert um im Inventar nach dem letzten Heiltrank zu suchen ist bei weitem nichts neues. Aber MGS3 macht aus diesem Kram eben ein wirklich großes Ding. Da sehen wir in kurzen Animationen wie Snake genüsslich in eine Schlange beisst oder sich sorgfältig den Arm verbindet. Ich finde das ja schön, dass Spiel versucht realistischer zu sein. Aber dann sollte man diese Sachen auch nur in Ruhe nutzen können und nicht während ich grade von einem Schwarm telepathisch kontrollierter Hornissen angegriffen werde. Da lob ich mir doch, wie Link in Skyward Sword mitten im Kampf den Trank die Kehle runterkippt, während er von vielarmigen Killerstatuen angegriffen wird.

Ähnlich verhält es sich mit dem neuen Tarnanzug. Snake wurde zwar ohne Pistole und Verpflegung hinter den feindlichen Linien ausgesetzt, dafür aber mit jeder Menge Wäsche. Über 5 verschiedene Overalls hat er im Gepäck und die können alle im Sekundentakt gewechselt werden, damit man sich mal besser im Gras und mal besser im Dreck verstecken kann. Und auch hier wird der Anzug wieder in Sekundenschnelle gewechselt.

Und da wurde es mir schlagartig klar: All diese neuen Elemente, die Tarnung, das Verarzten und natürlich auch das Essen sind an sich alles Dinge, die das Setting an sich realistischer machen. Aber sie sind so hanebüchen in das Gesamtkonzept integriert, dass es sich anfühlt, als würde man eine Simulationen über einen Dschungelkämpfer spielen. Es ist wie in Fable! Auch hier finden sich Optionen und Elemente, die an sich eigentlich wirklich Sinn machen, aber durch ihre Implementierung das Pacing und den Realismus völlig killen. Wie zum Beispiel, dass der Held nach 3 Kuchen eine Wampe hat wie Homer Simpson und nur durch den Verzehr von Sellerie wieder abnimmt. Das ist natürlich ein... realitätsnahes Konzept, aber letztlich leidet das Spiel darunter, weil man über die Umsetzung nur lachen kann.

Irgendwie klang die Erklärung in meinem Kopf besser als hier im Artikel-Editor... so viel auf jeden Fall zu den gutgemeinten, aber merkwürdig umgesetzten neuen Gameplay-Elementen in Snake Eater.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Gott ist tot

Nicht nur ein Gott, ein ganzes Pantheon sogar. Ich habe God of War III durchgespielt und die einzige Überlebende des Olymp ist Aphrodite, aber vermutlich hat die sich irgendeine eklige Geschlechtskrankheit von Kratos eingefangen.

Ich hab vor ner Weile schonmal darüber geschrieben, dass mich Kratos als Protagonist nicht wirklich überzeugt: Seine einzige Charaktereigenschaft scheint unbändige Wut. Er schlägt jeden zu Brei der ihn auch nur schief ankuckt und für ca. die Hälfte des Spiels hat er das Charisma einer 90er Jahre Rob Liefeld-Kreation. Doch dann passiert etwas. Nämlich Spoiler! Nein, im Ernst, ich rede hier jetzt genauer über die Handlung von GoW3, also ist das offiziell Spoiler-Terretorium.

Also, Kratos bekommt vom Geist von Athena (wir erinnern uns, sie wurde im letzten Spiel von Kratos ausversehen aufgespießt) den Hinweiß, dass wir um Zeus zu besiegen die Flamme des Olymp brauchen. In der Flamme befindet sich die Kiste der Pandora, deren Macht Kratos im ersten Teil entfesselte um Ares zu töten. Die Kiste, so Athena, enthält immer noch die "Macht einen Gott zu töten" (nicht, dass Kratos dabei Hilfe bräuchte), wird aber beschützt durch die Flamme. Und um die Flamme zu entfernen muss er die Pandora, die "Tochter" von Schmiedegott Hepheistos, dafür opfern. Und hier wird es interessant. Denn Kratos erlebt eine Wandlung. Da Pandora zumindest äußerlich einem jungen Mädchen gleicht, will Kratos sie um jeden Preis beschützen. Offensichtlich um die Tatsache zu verarbeiten, dass er im Blutrausch seine eigene Tochter getötet hat. Hier sehen wir in dem Mann, der seit dem Beginn von God of War II nichts anderes sagt als "rrraaaaarrrr... VENGÄÄÄÄNCE!!!" und der nicht mal Zeit hatte mit den Schulter zu zucken als er ganz Griechenland ersäufte, und auf einmal hat er einen anderen Gesichtsausdruck. Er sagt Pandora sogar, dass er einen anderen Weg finden will die Flamme zu überwinden. So im Gesamtkontext de2 letzten 2 Spiele ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber es zeigt eine andere Seite von Kratos und hilft ihm auf seinem Pfad zur Vergebung.


Soviel dazu, jetzt möchte ich nochmal einen Comment von Peter Clemenza zu Sprechen kommen:
Egal wie es aussieht er benutzt immer die Götter als Ausrede für seinen Blut und Machtdurst
...
Kratos ist nicht nur ein typischer Bad Guy der Spaß am Zerstören hat, er ist für mich ein Symbol der Menschen die mit Ihrer Freiheit nicht klarkommen und immer andere für Ihre Versagen verantwortlich machen, anstatt einfach Ihren Frieden zu finden und weiterzumachen bis alles funktioniert.
Interessanter Ansatz, an dem durchaus etwas dran sein könnte. Aber er hat auch so seine Macken. Ich könnte mich hier irren, aber was Kratos letztlich zu seinem über 2 Spiele dauerenden Rachefeldzug gegen den Olymp bringt, ist die Tatsache, dass Zeus ihn am Anfang von GoW2 umgebracht hat. Klar, eine Entschuldigung für die Zerstörung die er über die Welt bringt ist das nicht, aber ich hatte jetzt nicht den Eindruck, dass er mit seiner Freiheit nicht klar kommt.
Apropos Freiheit, ich weiß nicht ob euch das aufgefallen ist, aber in God of War 3 gibt es ziemlich viele Ketten. Die Unterwelt ist an einer Kette mit dem Olymp verbunden an der Kratos mehrmals auf und ab gleitet und klettert. Chronos trägt immer noch die Ketten von Pandoras Tempel. Und dann wäre da noch das Waffenarsenal. Wie Yahtzee Croshaw schon schrieb, sind die Ketten um Kratos Arme ein Teil seines Charakterdesigns und verkörpern seine Sklaverei gegenüber höheren Mächten. Soviel zu den Blades of Ares/Athena/Exile. Aber in GoW3 basiert jede der 4 Waffen auf Ketten, warum ist das so? Die 2. Hauptwaffe die man im Spiel bekommt sind die Klauen des Hades. Dass der auch eine Art Kettenwaffe hat ist gar nicht so abwwegig, von wegen Seelen an die Unterwelt binden und so. Aber auch die anderen beiden Waffen, der Nemean Cestus und die Nemesis-Peitsche sind Ketten-basiert. Man könnte sagen Ketten sind ein, wenn nicht sogar das, Leitmotiv von God of War III.
Aber was bedeutet das? Ist Sklaverei immer noch ein so wichtiges Thema im dritten Teil? Immerhin dient Kratos schon lange nicht mehr den Göttern des Olymp und auch die Titanen werden recht schnell von der Liste potentieller Arbeitgeber gestrichen. Hinzu kommt, dass so einige Ketten zerstört bzw. abgelegt werden, wie eben die Kette zwischen der Unterwelt und dem Olymp und am Ende fallen die Ketten von Kratos Unterarmen ab. War er ein Sklave seiner Schuldgefühle?


Ach ja, bevor ich es vergesse: Das Spiel an sich war ziemlich gut. Nach einer Weile hat mir auch das Kampfsystem wieder Spaß gemacht, auch wenn es grobschlächtiger und weniger präzise ist als das in Castlevania: Lords of Shadow. Der Kampf gegen Chronos ist möglicherweise einer der most fucking epic Moments der Videospielegeschichte.

Abschließend stellt sich nur noch die Frage, was wir im nächsten Teil sehen werden. Und macht euch nichts vor, es wird einen nächsten Teil geben. Ich bin sogar ziemlich sicher, dass wir zur E3 mit der offiziellen Ankündigung von God of War IV rechnen können. Die Frage ist, wohin soll die Serie gehen? Weil ich glaube nach 5 Spielen ist in der griechischen Mythologie nicht mehr viel übrig. Die Serie war von Anfang an so übertrieben, der Shark konnte gar nicht kucken, so schnell wurde er gejumped. Gerüchten zufolge soll es Kratos als nächstes in den hohen Norden treiben und sich mit dem lokalen Pantheon anlegen. Kratos vs. Thor wäre dann aber ein klarer Fall von Frying the Coke.

Wobei die Idee von Penny-Arcade auch nicht schlecht ist.

Mittwoch, 11. Januar 2012

PS3 Games - Vengeance is mine

Meine Fresse, ist Kratos ein beschissener Protagonist.

Klar, es hat immer einen gewissen Reiz den Bösen zu spielen, aber der ist ja ein größerer Arsch als Krieg in Darksiders! In God of War 1 war da zumindest ein Auftrag da und ein tragischer Hintergrund. In God of War III ist es nur noch "RACHÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ!!!!" Der Typ ist flacher als eine PostDKR Frank Miller-Figur.
Er schlachtet alles und jeden ab was ihm begegnet und in den meisten Fällen hat er nicht mal den Anstand mit ihnen zu reden. Mal kurz die halbe Bevölkerung von Griechenland ersäuft? Egal, alles was zählt ist seine Rache!
Im Hades treffe ich auf Peirithous und zünde ihn weil... ich weiß auch nicht! Ja, okay, ich kriege danach den Bogen von Apollo, warum auch immer der den hat, aber es ist so sinnlos.

Ja, ich weiß, es ist God of War, das ist brutal und ja ich weiß, dass Kratos ein Arsch ist, aber wenn ich gewzungen bin diesen Arsch zu spielen, fehlt es mir irgendwie an Motivation.

Sonntag, 8. Januar 2012

PS3 Games - erste Eindrücke

Wer meinen Twitter liest, hat es schon mitbekommen. Ich habe mir endlich eine Playstation 3 gekauft. Und dazu auch gleich mal eine dicke Ladung Spiele:
  • Uncharted
  • Uncharted 2
  • Uncharted 3
  • inFamous
  • Little Big Planet
  • God of War III
  • Ratchet and Clank: Tools of Destruction
  • Ratchet and Clank: A Crack in Time
Ein Freund will mir demnächst noch Heavy Rain geben, mit Metal Gear Solid IV möchte ich noch warte, bis ich mich nochmal durch die ganze Sage gekämpft habe. Im Februar erscheint die HD Collection und wenn es eine Serie gibt, bei der es sich lohnt alles am Stück zu "spielen", dann Metal Gear.
Da ich grade sonst nix habe worüber ich bloggen kann, dachte ich mir ich geb euch mal meine ersten Eindrücke zu den 3 Spielen die ich bisher gespielt habe:

Uncharted
LinkUncharted hat schon so einige Schlagzeilen gemacht. Der 2. Teil ist wohl eines der besten Spiele dieser Konsolengeneration und Fans sind völlig ausgeflippt, als der 3er, der kürzlich übrigens zum Gametrailers.com Game of the Year gewählt wurde, von einem Kritiker "nur" 8 von 10 Punkten bekommen.

Der erste Teil ist bisher ganz... nett. Im Prinzip ist es Tomb Raider mit Cover-based Shooting und einem ziemlich lustigem Protagonisten. Um genau zu sein, ist es allein Nathan Drake, der mir am meisten Spaß macht. Weder Story noch Gameplay und auch nicht die Inszenierung sind bisher so der Überkiller, zumindest nicht auf dem Level was ich bisher von den anderen Teilen mitbekommen habe. Aber wenn jemand eine Granate nach Drake wirft und er nur panisch "nononono", vor sich hin murmelt, muss ich einfach schmunzeln.
Einmal abgesehen davon: Ein alter Goldschatz, ein gestrandetes deutsches U-Boot im Dschungel und keine Nazi-Zombies? Ich bin enttäuscht, Naughty Dog. ;)

God of War III
Ich mag die God of War-Reihe ja schon. Aber wenn Kratos zum dritten mal in der Unterwelt landet, wirds irgendwann merkwürdig. Vor allem, weil er dieses mal einfach nur, naja, fällt. Hat jemand die PSP-Teile gespielt? Landet er da auch im Hades?
Ansonsten ist God of War III bisher so ziemlich genau das was ich erwartet habe. Es ist noch viel epischer, Kratos ist noch viel wütender und generell ist alles nochmal viel brutaler als im Vorgänger.
Allerdings muss ich sagen, dass mir das Kampfsystem nicht so sehr gefällt wie das in Castlevania: Lords of Shadow. LoS wurde hier und da als God of War-Klon abgestempelt, aber ich fand das Kampfsystem dort deutlich komplexer und befriedigender. Bei den Kämpfen in Castlevania zählte jede Sekunde, auch gegen Kleinvieh. Bei Kratos weiß ich bei den großen Gegnern nie ob ich Schaden mache und bin irgendwie zu träge um den wuchtigen Attacken der Bosse auszuweichen.
Und Gaia sollte es wirklich besser wissen als diesen Kerl anzupissen.

inFamous
inFamous ist fucking awesome! Klar, es ist nicht fehlerfrei, am meisten stört mich das Moralsystem, welches dann doch stark in schwarz und weiß aufgeteilt ist, aber ich hab einfach eine Schwäche für Superheldensandkastenspiele. Es macht unheimlich Spaß, Cole dabei zuzusehen, wie er wie ein Affe an allem möglichen Kram hochklettert und aus so ziemlich jeder Position Blitze auf seine Gegner schießen kann. Und dann hab ich gelernt auf Schienen und Kabeln entlang zu gleiten, was eine unheimlich stylische Art der Fortbewegung ist. Ich freue mich jetzt schon riesig auf den 2. Teil.

Montag, 3. Januar 2011

Downloadable content?

Hallo alle miteinander und ein frohey neues etc.

Eigentlich wollte ich noch einen Jahresrückblick schreiben, mal schaun' ob ich das noch hinkrieg, aber bis dahin hätte ich eine Bitte/Frage an alle Xbox 360 und PS3-Nutzer unter meinen Lesern:

Wie viele von euren runtergeladenen XBLA bzw. PSN Titeln und was für DLC könnt ihr spielen, wenn eure Konsole offline ist?

Ich frage, weil ich im letzten Sommer als ich meine Box mit in den Urlaub genommen habe, frustriert feststellen musste, dass ich auf meine gesamte Arcade Sammlung nicht zugreifen konnte. Als ich diesen Winter wieder Urlaub gemacht habe, waren zwar ein paar Arcade-Titel spielbar, aber dafür konnte ich z.B. kein Mass Effect 2 spielen, weil der DLC angeblich "korrupt" war.
Wenn euch schonmal was ähnliches passiert ist oder ihr die Zeit habt mit eurer Konsole kurz offline zu gehen und mir die Situation zu beschreiben, wäre ich euch sehr verbunden.
btw.: möglicherweise liegt es zum Teil auch daran, ich mir vor einer Weile die neue Xbox Slim zugelegt habe und beim übertragen der Daten was schief gelaufen ist.

Danke im Vorraus.