Sonntag, 28. Dezember 2014
2014 - The Year of Ethics
Montag, 3. März 2014
Nathan von Arabien
Spoilers. D'uh.
Montag, 20. Januar 2014
Who you gonna call?
Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Es wird nie einen 3. Ghostbusters Film geben. Und ganz im Ernst, das ist auch gut so. Die alten Filme zeichnen sich mit einem Charme aus, der heutigen Hollywood Produktionen einfach gänzlich fehlt. Stattdessen sollte man einfach das Spiel Ghostbusters 3 nennen, denn näher werden wir der Handlung und dem Feeling der Filme nicht mehr kommen. Außer vielleicht in den Comics von IDW, aber dazu komme ich später nochmal.
Die Spielfigur ist nicht etwa einer der original vier Geisterjäger sondern die wundervollste Einarbeitung eines Avatars in ein existierendes Setting, die mir je untergekommen ist: Ein Praktikant bei den Ghostbusters. Ob er einen Namen hat erfahren wir nie. Auf seinem Overall steht nur "Rookie" und Peter Venkman will den Namen gar nicht wissen, weil er garantiert eines frühzeitigen Todes sterben wird. Also ja, der Humor sitzt. Ein Skript von den original Autoren, gesprochen von der original Cast und es fühlt sich an als wären die Ghostbusters nie weg gewesen.
Abseits der Story zeichnet sich das Spiel durch simples, aber sehr spaßiges Gameplay aus. Aus der Third-Person-Perspektive bekämpft ihr Gespenster mit dem Protonenstrahl, werft auf Tastendruck eine Geisterfalle aus und zieht die Gegner mit dem Fangstrahl hinein. Die Klappe geht zu und ihr könnt die Falle wieder aufsammeln. Es macht so viel Spaß.
Ghostbusters: The Videogame leidet leider unter einer Handvoll Macken. So ist mir ein Geist z.B. mal in einem Objekt hängen geblieben, ich konnte ihn nicht einfangen und musste den Abschnitt neu starten. Charakteranimationen wirken manchmal etwas steif, besonders wenn einer der Geisterjäger zu Boden geht.
Aber diese Probleme sind einfach nicht so tragisch, weil die grundlegende Spielmechanik in Kombination mit dem Dialogen und Sprechern den Geist (har har har) des Franchises perfekt einfangen. Zwar merkt man dem Spiel an, dass es qualitativ nicht ganz auf dem selben Level wie ein Dead Space oder Gears of War, doch man merkt, dass echte Fans am Spiel gearbeitet haben. Und manchmal reicht das auch schon.
Mittwoch, 1. Januar 2014
Der Next-Gen Vorsatz
Einen Jahresrückblick spare ich mir dieses Mal, denn mein 2013 war weder sonderlich aufregend noch ereignisreich. Stattdessen gibt es heute für euch meinen "guten Vorsatz für's neue Jahr". Ihr habt es vermutlich mitbekommen: Playstation 4 und Xbox One sind endlich in den Wohnzimmern angekommen, die "Next Gen" hat offiziell begonnen. Aber ich habe mir bisher weder das eine noch das andere zugelegt. Warum? Nun, zum einen deswegen:
Dieses Video hat so viel recht, dass es weh tut. Ich habe seit 2001 jeden Launch von Nintendo mitgemacht und die anderen mehr oder weniger verfolgt und kann nur sagen dieses Video passt wie eine Bombe in King Dodongos Luftröhre. Diese Generation sogar deutlich mehr als sonst. Ich hatte schon zum Launch sehr viel Freude an meiner Wii U, aber das ändert nichts daran, dass as Line Up die ersten 6 Monate dezent erbärmlich war und ich mich jetzt drüber ärgere, dass ich nicht die schicke Zelda-Version besitze.
Sollte ich mir irgendwann eine weitere Next-Gen Konsole zulegen wird es mit Sicherheit eine PS4, weil mir Sonys Exklusivtitel einfach besser gefallen die von Microsoft. Dennoch habe ich mir für dieses Jahr einen Vorsatz gefasst: Ich möchte keine Playstation 4 kaufen, bevor ich nicht meinen Pile of Shame an Playstation 3 Games abgearbeitet habe.
Das sind alle meine PS3 Spiele, die ich bisher nur wenig bzw. gar nicht gespielt habe. Die Sammlung wuchs und wuchs, seit ich mir vor 2 Jahren die Konsole zulegte. Ich habe vor jedes dieser Spiele ausgiebig zu spielen, auch wenn ich mir hier und da vielleicht eine Ausnahme erlauben werde. So konnte mich Skyrim bisher gar nicht begeistern und für Ni No Kuni brauch ich nochmal richtig Anlauf um da wieder reinzukommen. Ich freue mich auf sehr viele Spiele in diesem Stapel, in einige werde ich mich erst wieder einarbeiten müssen. Es ist weiterhin mein Plan mich durch die gesamte Metal Gear-Saga zu spielen, aber Peace Walker war ziemlich ätzend, als ich es zuletzt gespielt habe. Valkyria Chronicles war sehr interessant, aber ich wüsste jetzt nicht mehr wie es funktioniert.
Ich werde euch auf jeden Fall über meinen Fortschritt beim Abarbeiten des Backlogs informieren, doch jetzt steht erst mal eine 1. Januar Tradition an.
Vorbereitungen für den 1. Januar. ^^ pic.twitter.com/XvZmuiP03R
— Konrad (@DerGreenNinja) December 31, 2013
Sonntag, 24. November 2013
Berühmt/Berüchtigt
Der 2. Teil ist dabei fast schon ein bisschen überladen mit neuen Fähigkeiten, darunter auch eine Reihe von Eis-basierten Kräften. Das ist auf der einen Seite ein bisschen schade, weil es den Flair des Elektro-Superhelden irgendwie zunichte macht. Auf der anderen Seite ist Coles Ice Launch einfach super. :)
Im Ernst, ich habe den Eislaunch bei so ziemlich jeder Gelegenheit genutzt. Im Gegensatz zu vielen anderen modernen Actionspielen verfügt Cole nämlich nicht über einen Doppelsprung. Aber sich mit einer Säule aus Eis in die Luft katapultieren macht auch viel mehr Spaß. Ein weitere Nachteil ist, dass sich der Ice Launch einen Kräfte-Slot mit vielen anderen wichtigen Kräften teilt und man so ständig das Spiel kurz anhalten muss um zwischen dem Launch, der Telekinese und dem Schild zu wechseln. Apropos: Der Schild ist weiterhin eine sehr wichtige Kraft, weil Cole mit all seinen Superkräften trotzdem nur ein Typ in zu engem T-Shirt ist und deswegen nicht so wahnsinnig viele Kugeln einstecken kann. Merkwürdigerweise ist er in diesem Spiel eine Eis- anstatt einer Elektrokraft. Das klingt jetzt nach einem sehr mickrigen Detail, aber irgendwie hat das im 1. Teil mehr Sinn gemacht, insbesondere weil die Kraft von abgewehrten Schüssen in Energie für eure Superkräfte umgewandelt wird.
Gegen Ende hatte ich den Eindruck, dass InFamous 2 so langsam unter der Last der eigenen Story leidet. Der Twist vom ersten Teil ist immer noch grandios, die Handlung vom 2. bleibt zwar eine Weile lang spannend, bremst dann aber massiv aus, als sich heraus stellt, was es mit dem Biest auf sich hat.
Im ersten Teil haben die Kräfte der wenigen Conduits die es bis zu diesem Zeitpunkt auch mehr Sinn gemacht. In InFamous 2 scheint es keine Grenzen zu geben, was das "Conduit-Gen" alles ermöglicht, was ich persönlich dann doch sehr schade finde.
Ein großer Pluspunkt des Spiels ist erneut die Welt durch die man sich bewegt. Wie schon Empire City davor hat New Marais zwar einige eindeutige Inspirationen, ist aber sehr abwechslungsreich und aufregend designt. Es macht so viel mehr Spaß als ein simpler Nachbau von Manhatten in den Spider-Man Spielen. Da macht es mich fast schon etwas stutzig, dass die Handlung vom PS4-Sequel InFamous: Second Son "nur" in Seattle spielt. Aber warten wir's mal ab.
Bisher kenne ich von beiden Spielen nur die "gute" Seite, mir wurde jetzt aber von mehreren Leuten gesagt, dass es auf "böse" viel mehr Spaß macht und die Story sich auf jeden Fall lohnt. Allerdings habe ich derzeit kein Interesse die beiden Teile in absehbarer Zeit nochmal zu spielen, dafür ist mein Backlog einfach zu groß.
InFamous 1 und 2 haben mir beide sehr viel Spaß gemacht, insgesamt finde ich den ersten Teil aber etwas besser, weil er in sich konsistenter wirkt und die Story besser ist.
Dienstag, 2. Juli 2013
The Last of Us
Dienstag, 27. November 2012
Podcast Royal with Cheese
Donnerstag, 12. April 2012
Was zum Teufel ist das für ein Ding?
In Metal Gear Solid 3 kämpft Snake gegen den Shagohod, ein gewaltiges Amalgam aus Luftkissenfahrzeug und Geländepanzer, ausgestattet mit Raketentriebwerken. Es ist verrückt, aber nicht so abwegig wie eine der Boss Gegner in Peace Walker, der Chrysalis: Eine Art Helikopter-Antigrav-Schwebe-Ding, betrieben von Künstlicher Intelligenz, bewaffnet mit einer fucking Railgun!
An keinem Punkt sagt irgendjemand "Oh mein Gott! Wie kann so eine Maschine überhaupt existieren?!", oder irgendwas in der Art. Es ist so inkonsistent mit dem Setting und der Geschichte über nukleare Abschreckung während des Kalten Krieges.
So sehr mich der Kampf auch angekekst hat, kurz darauf musste ich laut über eine andere Szene lachen. Manchmal funktioniert Kojimas Metahumor halt doch.
*Ninja vanish*
Sonntag, 1. April 2012
Eine Reise, die ist... lustig?
...
Ich weiß nur noch nicht wirklich was...
In Journey geht es um... da ist dieser Kerl... und diese Zivilisation... man, ich weiß es auch nicht, okay? Man läuft also mit dieser... Gestalt durch die Wüste und trifft dabei auf andere... Gestalten. Das sind andere Spieler, aber sofern ihr nicht anfangen wollt mit euren Fußsspuren Wörter in den Sand zu malen ist Kommunikation in diesem Spiel eher Nebensache. Nicht, dass ich das mit den Fußspuren nicht versucht hätte.
Ich versuche hier einen guten Schlusssatz zu finden, aber mir fällt keiner ein. Solltet ihr Journey spielen. Naja... schon irgendwie... so ein bisschen... definitiv... vielleicht... auf jeden Fall.
Donnerstag, 1. März 2012
Uncharted 2 - Nachtrag
Dabei ist das Spiel an sich nicht originell. Die ausgefallene Kletterei haben wir schon vor Jahren in Prince of Persia: The Sands of Time gesehen. Und Covershooting wie wir es heute kennen wurde mehr oder weniger von Gears of War erfunden. Die Stealth-Elemente sind effektiv, aber oberflächlich. Dennoch ist Uncharted 2 ein ganz besonders Spiel. Im Gegensatz zum ersten Teil wirkt keine Szene überflüssig oder in die Länge gezogen. Jedes Kapitel bringt etwas neues und obwohl das Gameplay in der Theorie nicht sehr abwechslungsreich ist, wird es fast nie langweilig. Das liegt vor allem an dem wirklich exzellentem Pacing. Das Spiel bombadiert den Spieler mit einem Action Set-Piece nach dem anderem, schafft es aber durch sehr angenehme - doch nicht weniger aufregende - Klettereinlagen und andere langsame Momente einen nicht so mit Reizen zu überfluten wie Modern Warfare.
Ich werde später nochmal auf die Stealth-Mechaniken zu sprechen kommen, insbesondere in Bezug auf Metal Gear Solid, da ich ja immer noch dabei bin mich durch die HD-Collection zu kämpfen.
Abschließend stellt sich mir nur eine Frage: Kann Uncharted 3 überhaupt besser sein?
Dienstag, 21. Februar 2012
Yep, that's my blood
Die nächsten 4 Stunden klebten unsere Augen am Bildschirm.
Holy. Fucking. Shit. Alleine das Opening von Uncharted 2 bläst einen schon dermaßen aus dem Sessel! Ja, es ist "nur" eine lineare, kontext-sensitive Kletterei, aber das Setting! Die Inszenierung! Man hat richtig Mitleid mit Nate, wie er sich schwer verwundet durch das Wrack kämpft. Und erst dann erfahren wir Stück für Stück, wie es ihn dahin verschlagen hat.
Ich habe gestern bis zu Kapitel 12, A Train to catch, gespielt und hier ist schon klar was mich als nächstes erwartet.
Es gibt einen Trend in Triple A-Videospielen das Erlebnis so cineastisch wie möglich zu gestalten. Immer muss was passieren, der Avatar soll immer mitten in der Action sein, so, dass der Spieler nie auf die Idee kommt die Non-Stop Achterbahnfahrt zu unterbrechen. Das hat natürlich auch seine Nachteile. Solche Spiele sind meist unheimlich linear, scheuchen den Spieler von Set Piece zu Set Piece und wie in einem Film wird sich die grundlegende Erfahrung beim mehrmaligem Durchspielen nicht großartig verändern, eher weniger. Das ändert allerdings nichts daran, dass Naughty Dog dieses Konzept quasi perfektioniert hat.
Trotz des abgefahrenen Openings und einiger anderer ziemlich großer Momente fühlt sich Uncharted 2 natürlicher an als sein Vorgänger. Deckung ist organischer in die Spielwelt eingebaut. Die diversen hüfthohen Mauern sind nicht mehr ganz so offensichtlich platziert. In einer Stadt in Nepal versteckt sich Nate auch gerne mal hinter einer Waschmaschine oder einem Autowrack.
Und hab ich schon gesagt wie scheiße geil dieses Spiel aussieht?
Sonntag, 19. Februar 2012
Fuck you, CQC
Warum greife ich die meisten Zeit also einfach nur Betäubungspistole? Weil es am einfachsten ist. Der Betäubungspfeil lässt Wachen zwar aufschrecken, aber dann stehen sie erst nochmal einen Moment rum. Werden sie mit einer normalen Waffen beschossen und können Snake nicht sehen, gehen die sofort in Alarmbereitschaft und suchen die Gegend ab. Ich kann aber auch unter einen Panzer kriechen und ihnen solange Betäubungspfeile in den Knöchel schießen bis sie einschlafen.
Was mich ebenfalls davon abhält eine von Snakes gefühlten tausend anderen Arten zur Wachpostenbeseitigung zu nutzen ist die teilweise völlig verkorkste Steuerung. Ja, ich kann mich von hinten an Gegner anschleichen und sie festhalten. Auch wenn sie mich jedes fucking mal in letzter Sekunden bemerken, kann man sie immer noch mit CQC (Close Quarter Combat) packen und "weiterverarbeiten". Aber auch das ist unnötig kompliziert? Gegner verhören müsst ihr so gut wie nie. Als Schutzschild benutzen ist eine Option, aber selten seid ihr in einer Position, wo das wirklich sinnvoll ist. Also einfach einen Betäubungspfeil in den Hinterkopf schießen und gut ist. Das ist so effektiv, ich hab es gar nicht nötig, Skorpione leben einzufangen und als Wurfgeschosse zu benutzen.
Überhaupt erscheint mir das CQC-System wirklich nur die absolut letzte Lösung zu sein. Im Kampf gegen Colonel Yevgeny Borisovitch Ich-grabsch-dir-an-die-Eier Volgin wird einem zwar erklärt, man können ihn mit CQC angreifen, wenn er sich eine Blöße gibt, aber warum ihn ein bisschen mit dem Messer pieksen wenn ich ihm auch eine Ladung Schrot in den Rücken schießen kann?
Auch der finale Kampf gegen The Boss leidet unter der merkwürdigen Mechanik. Der Kampf an sich ist mal wieder große Klasse. In einem weiten Feld muss sich Snake seinem Mentor stellen. Dummerweise ist Boss im Vorteil, besser ausgebildet und bewaffnet. Deswegen muss Snake erneut durchs Gras kriechen um sie zu überraschen. Aber wie auch schon bei Volgin kann man sich das groß angepriesene CQC echt sparen, weil es einfach deutlich effektiver ist The Boss mit dem Scharfschützengewehr zu überraschen.
Montag, 13. Februar 2012
the end of The End
Ein ganz besonders Mitglied der Cobras ist The End, ein über 100 Jahre alter Scharfschütze. Er wird auch The Father of modern Sniping genannt. Zwei mal bekommen wir ihn im Spiel zu sehen, bevor es zu einem Kampf mit ihm kommt. Er verbringt einen Großteil der Zeit schlafend in einem Rollstuhl und sammel all seine Kräfte für einen finalen Kampf, das Duell der Duelle.

Sonntag, 12. Februar 2012
Fable Gear Solid
- Metal Gear Solid 3: Snake Eater HD
- Metal Gear Solid: Peace Walker HD
- Metal Gear
- Metal Gear: Solid Snake
- Metal Gear Solid oder Metal Gear Solid: Twin Snakes (wenn ich mir MGS im Playstation Network runterlade, welche Sprache hat das dann?)
- Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty HD
- Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots
Ich weiß noch nicht ob das ich überleben werde, teilweise fließt mir jetzt schon das Hirn zu den Ohren raus. (Leider habe ich keine PSP und deswegen auch keine Gelegenheit Metal Gear Acid zu spielen. Lohnen die sich denn?)
Das Franchise ist legendär und das hat seine Gründe. Der erste Teil hat das Stealth Genre quasi begründet. Ohne Solid Snake würde Sam Fisher heute in einem Copy Shop arbeiten. Dabei kämpft man öfters gegen die Steuerung und die Kamera als gegen den titelgebenden Battlemech. Das Pacing ist eine absolute Katastrophe. Wenn man Glück hat, bekommt man 30 Minuten ununterbrochendes Gameplay, bevor einem jemand über Funk wieder erklärt wer grade wen warum verraten hat, über den Horror des Krieges philosophiert oder mir erzählt, dass Snake dringend eine Waffe in Form einer Schlange braucht. Dann gibt es natürlich noch die schier endlosen Zwischensequenzen, die vor Melodrama und hölzernen Dialogen geradezu überquellen. Und vergesst den Gun-Porn nicht!
Viel wurde zu Hideos Kojimas pixelgewordendem Wahnsinn geschrieben und ich selber könnte auch so einiges dazu schreiben. Heute möchte ich mich aber einem ganz bestimmten Punkt widmen: Was Hideo Kojima mit Peter Molyneux gemeinsam hat.
Wie gesagt, ich habe angefangen mit dem HD Remake von Metal Gear Solid 3: Snake Eater. Während des Kalten Krieges wird unser Held Snake in Russland abgeworfen. Er soll einen Wissenschaftler retten, seinen alten Mentor töten und eine gigantische Kriegsmaschine zerstören die aber überhaupt gar nichts mit Metal Gear zu tun hat.
Snake Eater hat das Grundprinzip der beiden Vorgänger um mehrere Elemente erweitert: Ausdauer und Essen, Heilung und Tarnung.
Während ihr euch so durch den Dschungel kämpft, verliert Snake konstant an Ausdauer und diese muss wieder aufgefüllt werden, in dem ihr zwischendurch etwas esst. Allerdings ist Snake so ein bisschen wie der Terminator, in dem Sinne, dass der quasi nackt auf seine Missionen geschickt wird. Waffen und Verpflegung muss er sich selber organisieren. Deswegen könnt ihr wilde Tiere erlegen oder betäuben und zum späteren Verzehr aufbewahren. Snake isst dabei so ziemlich alles: Krokodile, Fledermäuse und selbstverständlich auch jede Menge Schlangen. Dabei entwickelt er bestimmte Vorzüge und Dinge die ihm besser schmecken, füllen auch mehr Ausdauer wieder auf. Wie aber so viele der neuen Elemente, geschieht dies halt nur direkt über das Pause-Menü.
Ähnlich verhält es sich mit dem neuen Heilungssystem: Essen füllt nämlich nur eure Ausdauer wieder auf, die Lebensenergie regeniert sich von selbst, vorrausgesetzt, Snake ist gesund. Dabei gibt es eine Vielzahl von Verletzungen unter denen er leiden kann, die alle auf ihre ganz eigene Art verarztet werden müssen. Schuss- und Pfeilwunden müssen desinfiziert und verbunden , Blutegel mit der Zigarre verscheucht und gebrochene Knochen geschient werden.
Das man ein Spiel pausiert um im Inventar nach dem letzten Heiltrank zu suchen ist bei weitem nichts neues. Aber MGS3 macht aus diesem Kram eben ein wirklich großes Ding. Da sehen wir in kurzen Animationen wie Snake genüsslich in eine Schlange beisst oder sich sorgfältig den Arm verbindet. Ich finde das ja schön, dass Spiel versucht realistischer zu sein. Aber dann sollte man diese Sachen auch nur in Ruhe nutzen können und nicht während ich grade von einem Schwarm telepathisch kontrollierter Hornissen angegriffen werde. Da lob ich mir doch, wie Link in Skyward Sword mitten im Kampf den Trank die Kehle runterkippt, während er von vielarmigen Killerstatuen angegriffen wird.
Ähnlich verhält es sich mit dem neuen Tarnanzug. Snake wurde zwar ohne Pistole und Verpflegung hinter den feindlichen Linien ausgesetzt, dafür aber mit jeder Menge Wäsche. Über 5 verschiedene Overalls hat er im Gepäck und die können alle im Sekundentakt gewechselt werden, damit man sich mal besser im Gras und mal besser im Dreck verstecken kann. Und auch hier wird der Anzug wieder in Sekundenschnelle gewechselt.
Und da wurde es mir schlagartig klar: All diese neuen Elemente, die Tarnung, das Verarzten und natürlich auch das Essen sind an sich alles Dinge, die das Setting an sich realistischer machen. Aber sie sind so hanebüchen in das Gesamtkonzept integriert, dass es sich anfühlt, als würde man eine Simulationen über einen Dschungelkämpfer spielen. Es ist wie in Fable! Auch hier finden sich Optionen und Elemente, die an sich eigentlich wirklich Sinn machen, aber durch ihre Implementierung das Pacing und den Realismus völlig killen. Wie zum Beispiel, dass der Held nach 3 Kuchen eine Wampe hat wie Homer Simpson und nur durch den Verzehr von Sellerie wieder abnimmt. Das ist natürlich ein... realitätsnahes Konzept, aber letztlich leidet das Spiel darunter, weil man über die Umsetzung nur lachen kann.
Irgendwie klang die Erklärung in meinem Kopf besser als hier im Artikel-Editor... so viel auf jeden Fall zu den gutgemeinten, aber merkwürdig umgesetzten neuen Gameplay-Elementen in Snake Eater.
Donnerstag, 26. Januar 2012
Gott ist tot
Ich hab vor ner Weile schonmal darüber geschrieben, dass mich Kratos als Protagonist nicht wirklich überzeugt: Seine einzige Charaktereigenschaft scheint unbändige Wut. Er schlägt jeden zu Brei der ihn auch nur schief ankuckt und für ca. die Hälfte des Spiels hat er das Charisma einer 90er Jahre Rob Liefeld-Kreation. Doch dann passiert etwas. Nämlich Spoiler! Nein, im Ernst, ich rede hier jetzt genauer über die Handlung von GoW3, also ist das offiziell Spoiler-Terretorium.
Soviel dazu, jetzt möchte ich nochmal einen Comment von Peter Clemenza zu Sprechen kommen:
Egal wie es aussieht er benutzt immer die Götter als Ausrede für seinen Blut und MachtdurstInteressanter Ansatz, an dem durchaus etwas dran sein könnte. Aber er hat auch so seine Macken. Ich könnte mich hier irren, aber was Kratos letztlich zu seinem über 2 Spiele dauerenden Rachefeldzug gegen den Olymp bringt, ist die Tatsache, dass Zeus ihn am Anfang von GoW2 umgebracht hat. Klar, eine Entschuldigung für die Zerstörung die er über die Welt bringt ist das nicht, aber ich hatte jetzt nicht den Eindruck, dass er mit seiner Freiheit nicht klar kommt.
...
Kratos ist nicht nur ein typischer Bad Guy der Spaß am Zerstören hat, er ist für mich ein Symbol der Menschen die mit Ihrer Freiheit nicht klarkommen und immer andere für Ihre Versagen verantwortlich machen, anstatt einfach Ihren Frieden zu finden und weiterzumachen bis alles funktioniert.
Aber was bedeutet das? Ist Sklaverei immer noch ein so wichtiges Thema im dritten Teil? Immerhin dient Kratos schon lange nicht mehr den Göttern des Olymp und auch die Titanen werden recht schnell von der Liste potentieller Arbeitgeber gestrichen. Hinzu kommt, dass so einige Ketten zerstört bzw. abgelegt werden, wie eben die Kette zwischen der Unterwelt und dem Olymp und am Ende fallen die Ketten von Kratos Unterarmen ab. War er ein Sklave seiner Schuldgefühle?
Ach ja, bevor ich es vergesse: Das Spiel an sich war ziemlich gut. Nach einer Weile hat mir auch das Kampfsystem wieder Spaß gemacht, auch wenn es grobschlächtiger und weniger präzise ist als das in Castlevania: Lords of Shadow. Der Kampf gegen Chronos ist möglicherweise einer der most fucking epic Moments der Videospielegeschichte.
Abschließend stellt sich nur noch die Frage, was wir im nächsten Teil sehen werden. Und macht euch nichts vor, es wird einen nächsten Teil geben. Ich bin sogar ziemlich sicher, dass wir zur E3 mit der offiziellen Ankündigung von God of War IV rechnen können. Die Frage ist, wohin soll die Serie gehen? Weil ich glaube nach 5 Spielen ist in der griechischen Mythologie nicht mehr viel übrig. Die Serie war von Anfang an so übertrieben, der Shark konnte gar nicht kucken, so schnell wurde er gejumped. Gerüchten zufolge soll es Kratos als nächstes in den hohen Norden treiben und sich mit dem lokalen Pantheon anlegen. Kratos vs. Thor wäre dann aber ein klarer Fall von Frying the Coke.
Wobei die Idee von Penny-Arcade auch nicht schlecht ist.
Mittwoch, 11. Januar 2012
PS3 Games - Vengeance is mine
Klar, es hat immer einen gewissen Reiz den Bösen zu spielen, aber der ist ja ein größerer Arsch als Krieg in Darksiders! In God of War 1 war da zumindest ein Auftrag da und ein tragischer Hintergrund. In God of War III ist es nur noch "RACHÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ!!!!" Der Typ ist flacher als eine PostDKR Frank Miller-Figur.
Er schlachtet alles und jeden ab was ihm begegnet und in den meisten Fällen hat er nicht mal den Anstand mit ihnen zu reden. Mal kurz die halbe Bevölkerung von Griechenland ersäuft? Egal, alles was zählt ist seine Rache!
Im Hades treffe ich auf Peirithous und zünde ihn weil... ich weiß auch nicht! Ja, okay, ich kriege danach den Bogen von Apollo, warum auch immer der den hat, aber es ist so sinnlos.
Ja, ich weiß, es ist God of War, das ist brutal und ja ich weiß, dass Kratos ein Arsch ist, aber wenn ich gewzungen bin diesen Arsch zu spielen, fehlt es mir irgendwie an Motivation.
Sonntag, 8. Januar 2012
PS3 Games - erste Eindrücke
- Uncharted
- Uncharted 2
- Uncharted 3
- inFamous
- Little Big Planet
- God of War III
- Ratchet and Clank: Tools of Destruction
- Ratchet and Clank: A Crack in Time
Da ich grade sonst nix habe worüber ich bloggen kann, dachte ich mir ich geb euch mal meine ersten Eindrücke zu den 3 Spielen die ich bisher gespielt habe:
Uncharted hat schon so einige Schlagzeilen gemacht. Der 2. Teil ist wohl eines der besten Spiele dieser Konsolengeneration und Fans sind völlig ausgeflippt, als der 3er, der kürzlich übrigens zum Gametrailers.com Game of the Year gewählt wurde, von einem Kritiker "nur" 8 von 10 Punkten bekommen.Der erste Teil ist bisher ganz... nett. Im Prinzip ist es Tomb Raider mit Cover-based Shooting und einem ziemlich lustigem Protagonisten. Um genau zu sein, ist es allein Nathan Drake, der mir am meisten Spaß macht. Weder Story noch Gameplay und auch nicht die Inszenierung sind bisher so der Überkiller, zumindest nicht auf dem Level was ich bisher von den anderen Teilen mitbekommen habe. Aber wenn jemand eine Granate nach Drake wirft und er nur panisch "nononono", vor sich hin murmelt, muss ich einfach schmunzeln.
Einmal abgesehen davon: Ein alter Goldschatz, ein gestrandetes deutsches U-Boot im Dschungel und keine Nazi-Zombies? Ich bin enttäuscht, Naughty Dog. ;)
Ansonsten ist God of War III bisher so ziemlich genau das was ich erwartet habe. Es ist noch viel epischer, Kratos ist noch viel wütender und generell ist alles nochmal viel brutaler als im Vorgänger.
Allerdings muss ich sagen, dass mir das Kampfsystem nicht so sehr gefällt wie das in Castlevania: Lords of Shadow. LoS wurde hier und da als God of War-Klon abgestempelt, aber ich fand das Kampfsystem dort deutlich komplexer und befriedigender. Bei den Kämpfen in Castlevania zählte jede Sekunde, auch gegen Kleinvieh. Bei Kratos weiß ich bei den großen Gegnern nie ob ich Schaden mache und bin irgendwie zu träge um den wuchtigen Attacken der Bosse auszuweichen.
Und Gaia sollte es wirklich besser wissen als diesen Kerl anzupissen.
Montag, 3. Januar 2011
Downloadable content?
Eigentlich wollte ich noch einen Jahresrückblick schreiben, mal schaun' ob ich das noch hinkrieg, aber bis dahin hätte ich eine Bitte/Frage an alle Xbox 360 und PS3-Nutzer unter meinen Lesern:
Wie viele von euren runtergeladenen XBLA bzw. PSN Titeln und was für DLC könnt ihr spielen, wenn eure Konsole offline ist?
Ich frage, weil ich im letzten Sommer als ich meine Box mit in den Urlaub genommen habe, frustriert feststellen musste, dass ich auf meine gesamte Arcade Sammlung nicht zugreifen konnte. Als ich diesen Winter wieder Urlaub gemacht habe, waren zwar ein paar Arcade-Titel spielbar, aber dafür konnte ich z.B. kein Mass Effect 2 spielen, weil der DLC angeblich "korrupt" war.
Wenn euch schonmal was ähnliches passiert ist oder ihr die Zeit habt mit eurer Konsole kurz offline zu gehen und mir die Situation zu beschreiben, wäre ich euch sehr verbunden.
btw.: möglicherweise liegt es zum Teil auch daran, ich mir vor einer Weile die neue Xbox Slim zugelegt habe und beim übertragen der Daten was schief gelaufen ist.
Danke im Vorraus.



