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Dienstag, 9. September 2014

Prepare to die. Again. And Again. And Again.

So, Gamergate jat sich endlich erledigt. Oh, doch nicht. Ist mir an diesem Punkt aber echt egal, ich will wieder über Spiele schreiben. Dark Souls ist so ein Titel, über den ich schon so viel gehört habe, an den ich mich aber nie wirklich ran getraut habe. Bin also wieder mal viel zu spät dran mit meiner Meinung, muss aber sagen, dass ich Spiel unheimlich faszinierend finde.


Sonntag, 31. August 2014

Der Sarkeesian Effekt

Es war schon seit einigen Wochen mein Plan den Blog wieder ins Rollen zu bringen, ursprünglich motiviert durch die liebe Chaosmacherin. Doch das Thema bei dem ich mir dann gesagt hab "jetzt muss ich doch auch mal was loswerden", waren die erschreckenden Meldungen über Zoe Quinn, Anita Sarkeesian, den "Social Justice Warriors" und der unglaubliche Hass und Sexismus der ihnen entgegen schlägt. Was ist bloß los mit diesen Leuten?!

Samstag, 4. Januar 2014

Von fliegenden Schädeln und der Schönheit der Pixel

Letzte Woche konnte ich meine Sammlung um ein weiteres "das muss ich unbedingt noch haben"-Modul erweitern. Das Castlevania Double-Pack für Game Boy Advance war die günstigste Gelegenheit an eine Version von Castlevania: Aria of Sorrow zu kommen, das letzte der sieben "Metroidvania" Castlevania Games, das ich noch nicht gespielt habe. Aber was fasziniert mich so sehr an dieser Reihe?



Donnerstag, 26. Dezember 2013

Oh nein. Schon wieder saurer Regen.

Endlich habe ich Heavy Rain durchgespielt. Wobei "gespielt" vielleicht eine etwas großzügige Formulierung ist. Heavy Rain ist ein Thriller über einen Serienkiller, verpackt als interaktiver Film der größtenteils auf Quick Time Events basiert. Prinzipiell ist das Konzept an sich ganz gut. Ein Spiel abseits von den üblichen Konventionen einer Triple-A Produktion. Ein Fokus auf Story und Darsteller und Gameplay-Mechaniken die sich den normalsten Situationen anpassen, anstatt uns mit einem Fadenkreuz durch Korridore zu scheuchen. Zu doof, dass es keines dieser Dinge auch nur ansatzweise zufriedenstellend bewätigt.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Meine Top 10 Games 2013

Es ist mal wieder soweit. Zwar gibt es dieses Jahr leider keinen Polygon-Award, aber das hält mich natürlich nicht davon ab, eine persönliche Top 10 der besten Spiele von 2013 zu posten.

Wie auch schon letztes Jahr sind mir einige richtige Kracher entgangen, obwohl einige davon zumindest inzwischen ungespielt im Regal spielen. Vom letzten Jahr wartet The Walking Dead immer noch auf mich und ich hab mir im Frühling Bioshock Infinite gekauft und kam einfach noch nicht dazu es zu spielen. Auch mit Super Mario 3D World konnte ich mich noch nicht wirklich befassen und Ace Attorney 5 muss warten, bis ich den Rest der Serie durchgespielt habe. Ich habe inzwischen zwar einen Plan der mir bei meinem Backlog helfen sollte, doch jetzt kommen wir zur Liste.

Montag, 8. Juli 2013

Grand Theft Bobbycar

Neulich stand ich mal wieder in einem Videospielladen, als ein Vater mit seinem Sohn herein kam. Der Vater war irgendwas um die Ende 30 oder so, sein Sohn garantiert noch keine 8. Beide vermutlich arabischer Abstammung (hoffe das ist so politisch korrekt genug), der Vater spricht mit Akkzent. Er fragt nach PSP-Spielen, der Junge hält seinen weißen Sony-Handheld fest in einer Hand. Der Verkäufer verweißt den Vater auf das Regal mit den PSP-Games und kurze Zeit später tritt er wieder an die Kasse und legt ein Spiel auf den Tisch: Grand Theft Auto: Vice City Stories.

...

Ich bin erstmal fassungslos. Der Verkäufer weißt den Vater auf die Alterskennzeichnung hin, er nimmt es zur Kenntnis und kauft das Spiel trotzdem. Ich hab gesagt, dass der Knirps noch keine 8 gewesen sein kann, oder? Eher so 6. Und sein Vater kauft für ihn fucking Grand Theft Auto!

Erstmal der juristische Teil: Das Spiel wurde an den Vater verkauft und ihm steht es frei dieses von der USK ausgezeichnete Spiel an seinen Sohn weiter zu geben. Aus dem F.A.Q. der Behörde:

Gibt es behördliche Konsequenzen für Eltern, die sich nicht an die Altersangaben halten?
Nein, der Staat regelt nicht, wie welche Medieninhalte Eltern zu Hause ihren Kindern zugänglich machen. Das ist und bleibt Recht und Verantwortung der Eltern. 
Rein rechtlich gesehen ist hier alles total in Ordnung. Aber ich glaube nicht, dass der Vater eine Vorstellung davon hat, was er seinem Sohn da grade gekauft hat. Auf der anderen Seite glaube ich auch nicht, dass der Kleine wirklich realisiert, was er da bekommen hat. Vermutlich wird er 'ne Weile mit dem Auto rumfahren und irgendwann durch Zufall die Schusstaste entdecken.
Die Frage ist: Wie soll man mit so einer Situation umgehen? Als Verkäufer versucht man unter Umständen einem Konflikt mit dem Kunden aus dem Weg zu gehen. Kann ich bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Würde es selber nicht so tun, aber man muss auch die Position dieses Verkäufers bedenken. Ich hatte selber überlegt mich noch einzuklinken, hatte aber nicht das Gefühl, dass es bei diesem Fall viel bringen würde. Rückblickend hätte ich doch was sagen sollen, aber das wäre dann auch sehr respektlos den Mitarbeitern gegenüber gewesen.

Am meisten frustriert mich an dieser ganzen Geschichte, dass das Kind jetzt an einem Spiel sitzt, dass es womöglich gar nicht versteht. Dabei gäbe es auf der PSP doch sicher noch geeignetere Titel.

Montag, 10. Juni 2013

About the new Xbox...

Ich bin mir sicher die meisten Leute die meinen Blog lesen haben die diversen Kontroversen um die Xbox One bereits anderswo gelesen: Die Kamera ist immer an, man kann keine Spiele verkaufen (zumindest nicht so wie früher) und sie muss sich einmal täglich mit dem Internet verbinden, sonst kann man keine Spiele mehr spielen.

Das alles wäre an sich ja schon kacke genug, aber heute bin ich über Twitter noch auf ein ganz anderes Problem aufmerksam geworden, dass mir bisher gar nicht in den Sinn gekommen ist:

Deutsche Spieler kennen das Problem: Manchmal ist ein Spiel so uuuuhhhnglaublich fürchterlich brutaaaal, dass es nicht nur NICHT als "Nicht Jugendfrei" gekennzeichnet, sondern als Jugendgefährdend eingestuft wird. Richtig. Es geht um unseren alten Feind die Indizierung.

Bisher hat Microsoft einen weiten Bogen um dieses Thema gemacht. Zwar kann man indizierte Spiele im Ausland kaufen und auf der Xbox spielen, aber wenn man DLC dazu wollte, hatte man halt verschissen. 
Die neue Konsole muss also einmal alle 24 Stunden eine Internetverbindung aufbauen, um zu überprüfen, ob man die Spiele die auf der Konsole installiert sind überhaupt spielen darf. Diese Funktion ist eigentlich Bestandteil des kompliziertes DRM-Systems der Xbox One, das den Verkauf von gebrauchten Spielen ermöglicht, aber nur, wenn diese dann bei "teilnehmenden Händlern" über's Internet auf der Konsole des Vorbesitzers deaktiviert werden.

Microsofts PR-Abteilung hat in den letzten Wochen ziemlich viel Mist verzapft und ich glaube kaum, dass wir in absehbarer Zeit einesinnvolle Antwort  von ihnen zu diesem Thema bekommen. Aber Tatsache ist, dass die Xbox One täglich überprüft, ob ihr eure installierten Spiele immer noch spielen dürft. Wer sagt, dass sich dieses Restriktionen auf gebrauchte und geliehene Spiele beschränken und nicht auf jugendgefährdende Titel, wie Dead Rising 3 einer werden könnte, ausgeweitet werden?

Montag, 3. Juni 2013

Kids these days...

Kommt mich ein 10-jähriger Junge besuchen und will sich ein Spiel ausleihen, findet aber alle meine Vorschläge doof. Keine Pointe.

Okay, vielleicht erst etwas Einleitung. Ein guter Freund von mir leiht sich gerne Spiele von mir aus (Hey, Microsoft! Das ist doch genau euer Markt, oder?). Ich hab eine große Sammlung und teile gerne, also passt soweit alles. Er ist aber nicht das einzige Mitglied seiner Familie, dem ich ab und ein Spiel ausleihe. Sein Vater z.B. spielt sehr gerne Zelda und auch sein kleiner Bruder ist ein begeisterter Zocker. Dieser Junge, nennen wir ihn einfach mal W., ist 10 Jahre alt und hat mich heute Abend angerufen und gefragt, ob er sich nicht mal wieder ein Spiel ausleihen könnte, weil er seine im Moment alle langweilig findet. Also hat er kurz bei mir reingeschaut um sich etwas auszusuchen. Nur, dass er nix gefunden hat. So gar nix.
W. hat wie bereits erwähnt einen großen Bruder und einen Vater der sich auch mit Games auskennt, hat also auch schon ab und zu mal ein Spiel erlebt, das er nicht alleine legel hätte erwerben dürfen. Es gibt auf jeden Fall reife Menschen in diesem Haushalt die einen Überblick darüber haben was er wann spielt.

Die meiste Zeit spielt W. aber eh altersangemessene Sachen, wie Lego Batman oder Inazuma 11. Auf jeden Fall gehen wir also meine gesammelten Xbox-, Wii- und DS-Sammlung durch und suchen nach einen Spiel für W., aber nichts gefällt ihm. Sonic Generations interessiert ihn nicht, Prince of Persia kennt er schon einen anderen Teil und Spider-Man mag er nicht (ein 10-jähriger der Spider-Man nicht mag, stellt euch das mal vor).
Zwar hat er einen Gamecube und eine Wii die Cube-Spiele abspielen kann aber "Gamecube mag ich nicht". Auch meine Gameboy-Sammlung hatte nichts zu bieten weil "das ist schon so lange her, dass ich Gameboy gespielt hab". Und das Kind ist 10. Zehn for crying out loud. Golden Sun kennt er den 3. Teil, mag den aber auch nicht. Skies of Arcadia hat er mal angefangen, aber nicht weiter gespielt. Die Batman-Spiele dieser Konsolengeneration kennt er schon alle.

Ich denk mir halt, was hab ich in dem Alter gespielt und was würde mir gefallen. Es waren viel Gameboy-Sachen dabei, aber wenn W. Inazuma 11 spielt, kann man ihm ja auch mal ein klassischeres RPG vorsetzen. Aber die Mario RPG-Sachen interessieren ihn nicht und FF6 ist nach heutigen Maßstäben zu träge. Eine PS1 hat er nicht, also fallen FF7 bis 9 aus.

Als ich ihn dann frage was für eine Art Spiel er denn spielen wollte meinte er "irgendwas mit Kämpfen und laufen". Habe kurzzeitig überlegt, ihn mit Absprache seines Bruders mal an Devil May Cry zu lassen, aber denn kennt er schon aus Marvel vs. Capcom und findet ihn langweilig. Dante! Langweilig!
Letztlich hat er mein Haus mit drei Games verlassen: Captain America: Super Soldier, weil irgendein Superheldenspiel musste sein. Kid Icarus: Uprising, weil das  hat ihn eh interessiert und The Whispered World, weil Point & Click-Adventure sind gut für die Seele.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Die Linie

So, endlich hab ich es geschafft Spec Ops: The Line zu spielen. Ein Spiel, welches letztes Jahr von allen möglichen Kritikern und Gamern in den Himmel gelobt wurde. The Line ist auf den ersten Blick ein simpler 3rd-Person-Shooter in einem Modern Warfare Setting. Nichts, was mich normalerweise interessieren würde. Aber so einfach ist es dann doch nicht.

Ich habe Call of Duty 4: Modern Warfare einmal als ein Anti-Kriegsspiel bezeichnet, weil es sehr unverblümt mit der harten Brutalität des Krieges umging und habe bedauert, dass die nachfolgenden CoD-Spiele diesen Ansatz ignorierten. Aber neben The Line sieht MW1 aus wie Phantom Kommando. Das Spiel geht mehr in Richtung Apocalypse Now! oder Platoon, ist durch das Setting und die Charaktere aber überraschend zeitgemäß. 
Für die Leute die es immer noch nicht gespielt haben:. Als Anführer eines Delta Force Teams seid ihr in einem von einem Sandsturm zerstörtem Dubai unterwegs, auf der Suche nach Überlebendem und einem verschollenem Regiment der US Armee sowie ihrem Anführer. Es dauert nicht lange und die ganze Mission ist Fubar.


Was kann ich über Spec Ops sagen, das nicht schon vor Monaten von anderen Leuten gesagt wurde? Das Gameplay ist nicht perfekt, aber sehr solide, die Action gut inszeniert. Der herausragende Punkt ist die Story und die gehört definitiv zu den besseren Beispielen des Mediums und erst recht des Genres.
Die Handlung einfach nur zu erzählen würde den besten Momenten den Eindruck rauben. Sagen wir einfach, dass das Spiel später sehr unerwartete Parallelen zu einem alten Horrorspiel zieht, mit dem ich so nicht gerechnet habe.
Spec Ops ist ein Abgrund. Es zieht den Spieler runter in ein Loch und setzt ihm seine Handlungen vor die Nase wie nur wenig andere Spiele das tun. Es räumt auf eine sehr perfide Art mit der ludonarativen Dissonanz auf, die mir in Spielen wie Uncharted 2 aufgefallen ist. Nur um gegen Ende dann immer häufiger auf einer Meta-Ebene den Spieler direkt anzusprechen und somit mit dem Medium Videospiele an sich abzurechnen.

Spec Ops: The Line ist kein Gears of War und auch kein Call of Duty. Aber es unterscheidet sich so sehr von anderen Spielen dieses Genres, dass man es wirklich erlebt haben sollte. Die Community wird noch eine ganze Weile über The Line reden und das ist auch gut so.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Troves vs. Women Episode 2

Hat eine Weile gedauert, aber jetzt gibt es eine 2. Episode von Anita Sarkeesian Videoreihe Tropes vs. Women in Videogames. Der 1. Teil behandelte das abgedroschene Konzept der "Jungfrau in Nöten", ein Problem das zwar durchaus vorhanden ist, mich aber nie so massiv gestört hat. Letztlich ist "Mario rettet die Prinzessin" doch noch relativ harmlos, wenn man das Gesamtbild betrachtet. Die 2. Episode ist aber deutlich düsterer und die Zahl der Spiele die sich der exakt selben Elemente bedienen wäre fast schon witzig, wenn es nicht gleichzeitig so erschreckend wäre.
 

Freitag, 3. Mai 2013

Sexy Hexy

Darauf habt ihr alle gewartet! Endlich gibt hier im Blog Brüste-Content! Nachdem ich jetzt eine Handvoll Beiträge über Feminismus und Videospiele geschrieben habe, geht's jetzt endlich mal so richtig zur Sache. Also räumen wir einen Großteil der möglichen Witze gleich mal zu Beginn aus dem Weg. So, jetzt können wir loslegen. Es geht um Dragon's Crown, dem neuen Beat'em Up von Vanillaware und Atlus. Das Spiel kommt in einem wundervollem 2D-Look daher, der mich ein wenig an Daedalics Satinavs Ketten erinnert. Das Design basiert auf klassischem RPG-Artwork und sieht in Bewegung echt toll aus. Auch wenn ich kein großer Fan von klassischen Sword & Sorcery-Settings bin, hab ich echt Lust auf das Spiel. Es sieht einfach nach 'ner Menge Spaß aus und ich hab 'ne Schwäche für so hübsche 2D-Grafik.
Allerdings gibt es da eine Figur, die dann doch deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat als der Rest des Spiels: Die Hexe.
Kotaku hat die ganze Geschichte, die Kurzform ist, dass sich Leute über das Design des Charakters beschwert haben. Sie sähe aus, "als hätte sie ein 14-Jähriger designt". Wie gesagt, das Thema "Frauen in Videospielen" ist in letzter Zeit öfters hier aufgetaucht, deswegen wollte ich auch über Dragon's Crown schreiben.
Die Sache ist nur die, ich finde die ganze Aufregung dieses mal dann doch etwas lächerlich. Klar, die Darstellung von Frauen in Videospielen ist ein Problem. Aber irgendwie sehe ich bei Dragon's Crown kein so großes Problem. Weil... naja... seht selbst:

Es ist einfach... völlig lächerlich. Wie das konstant wackelt. Da muss selbst Dead or Alive Beachvolleyball einpacken. Ich hab schon so einige fragwürdige Darstellungen von Frauen in Videospielen gesehen (bin immerhin ein großer Fan von Soul Calibur), aber das hier einfach so unfassbar übertrieben, ich kann die Thematik einfach nicht ernst nehmen. So mal überhaupt nicht. Das ist mein Statement zu Dragon's Crown. Tut mir Leid, wenn ihr etwas tiefgründigeres erwartet habt.

Donnerstag, 25. April 2013

Der Computerspielpreis mal wieder...

Ist es echt schon 3 Jahre her, dass ich zum letzten mal über den Deutschen Computerspielpreis geschrieben habe? Sieht ganz so aus. Warum auch? Immerhin scheinen sich die Kriterien seit 2010 nicht verändert zu haben. "Gewalthaltige" Spiele haben weiterhin keine Chance zu gewinnen, weil... Gewalt halt.

Gewonnen hat Daedalic mit Chaos auf Deponia. Ich möchte nicht sagen, dass sie es nicht verdient haben. Ich habe oft genug gesagt, wie großartig ich die Hamburger Entwickler finde und, dass ich ihre Spiele liebe. Chaos auf Deponia war auch echt super. Aber es gibt ein Spiel, das wurde schamlos übergangen: Spec Ops: The Line
Ich muss gestehen, ich habe es leider immer noch nicht gespielt. Es steht hier im Regal, ich hatte einfach noch keine Zeit. Freue mich schon sehr darauf, denn es scheint das Spiel zu sein, das mit dem ganzen Militär-Shooter Krams den ich nicht leiden kann mal so richtig aufräumt. Ein ernsthaftes, düsters Spiel über den Krieg. Eines der besten Spiele 2012. Aber ein Kandidat für den deutschen Computerspielpreis? Ne, das geht nicht. Wird ja drin geschossen.

Quelle: Play3

Montag, 15. April 2013

Wir brauchen bessere Publisher

Ich nutze den Blog nicht so oft, um einfach nur irgendeinen Artikel zu verlinken. Für sowas reicht normalerweise Facebook und Twitter, aber heute habe ich etwas auf Kotaku gelesen, was wirklich einen Nerv getroffen hat: Wir brauchen bessere Videospiel-Publisher.

Der Kern des Artikels ist der, dass die "Suits" die bei einem Publisher sitzen, einfach keine Ahnung von Videospielen haben und von den Entwicklern Änderungen verlangen, die das Spiel immer weiter von ihrem Ursprungskonzept entfernen.

Neulich hab ich schonmal die Möglichkeit eines weiteren großen Gaming Crashs angesprochen. Die oben angesprochene Situation spielt in diesem Szenario auf jeden Fall eine Rolle.

Mittwoch, 3. April 2013

Keine Injustice Demo für PS3-Nutzer

Es ist Jahre her, dass ich darüber aufgeregt habe, dass ich als Xbox Nutzer in Deutschland nicht an Zusatzinhalte zu hierzulande indizierten Spielen bekomme. Ich habe mich sehr lange und sehr intensiv darüber geärgert und auf meiner ersten Gamescom sogar die Gelegenheit genutzt Boris Schneider-Johne diesbezüglich zu löchern. Dabei haben es Xbox-Nutzer sogar noch ganz gut. Heute habe ich zum ersten mal erlebt wie man als Playstation-Spieler verarscht wird.


Heute ist die Demo zu Injustice: Götter unter uns erschienen. In ganz Europa auf Xbox Live und im PSN. Nur in Deutschland erscheint sie nicht im PSN. Eine Demo. Ab 16.
"...auch Spiele und Demos zu USK 16 Titeln dürfen im deutschen Store nicht kostenfrei angeboten werden, hier greift die gleiche Regelung wie für USK 18 Inhalte."
So ein offizielles Statement im Playstation Blog. Für Leute die schon länger eine PS3 haben ist das wohl keine Neuigkeit. Für mich war sie das und ich ärgere mich gerade darüber. Klar, Injustice erscheint schon in zwei Wochen und ich hab es auch schon auf der Gamescom angespielt, aber ich hätte trotzdem gerne die Demo genutzt um mich vor Release etwas in das Spiel einzuarbeiten und die Xbox steht gerade bei meinem Bruder.

Ich kapiere einfach nicht den Sinn dahinter. Manchmal werden Demos ab 16 oder 18 trotzdem angeboten, im Rahmen des (exzellenten) Playstation Plus Programms. Aber was für eine merkwürdige Regelung verbietet es Sony 16er und 18er Titel kostenfrei anzubieten, das Microsoft das machen kann?

Freitag, 22. März 2013

The Facepalming Dead

Es gibt Spiele, die sind nicht annähernd das, was sie hätten sein können. Es ist sicher nicht einfach in dieser Branche zu arbeiten. Publisher wollen Ergebnisse und zwar so schnell wie möglich. Manchmal kommt es dann eben vor, dass ein Spiel veröffentlicht werden muss, obwohl es noch voller Bugs u.ä. ist. Es gibt solche Spiele. Und es gibt The Walking Dead: Survival Instinct.



Schaut genau hin. Bei 3:23 und bei 3:32.

Da ist ein Mauszeiger. EIN MAUSZEIGER IM FUCKING INTRO VIDEO! Von all den minderwertigen, hingeschluderten Lizenzspielen die mir schon untergekommen sind, ist das... ey ne, Activision. Neeeee.
Es war abzusehen, dass Survival Instinct nicht sonderlich gut wird. Activision hat gemerkt wie Telltales TWD-Spiel in den Himmel gelobt wurde und wollte unbedingt auch ein Stück vom Kuchen. Also so schnell wie möglich ein Spiel zusammen zu schustern, irgendjemand wird's schon kaufen.
Hey, schaut mal: Eine (Art) Überleitung ins Thema vom Dienstag. Wieder diese Käufer ins Visier genommen, die einfach drauf los kaufen. Erinnert mich auch ein bisschen an diese Frau.

Man, bin ich froh, dass ich The Walking Dead noch nicht gekuckt habe und deswegen super scharf auf jedes Stück Software dazu bin.

Quelle: Destructoid

Tomb Raider

Da wir es erst vor kurzem von Frauen in Videospielen hatten: Ich glaube nicht, dass wir dieses Spiel in dieser Form je zu Gesicht bekommen hätten, wenn es nicht den Tomb Raider-Namen tragen würde. Aber mal ganz abgesehen davon ist es ziemlich gut. Mein Review übrigens auch. :D

Dienstag, 19. März 2013

Frauen verkaufen sich schlecht - Update

Derzeit redet man oft und lang über die Darstellung und Behandlung von Frauen in Videospielen. Heute bin ich in diesem Kontext auf zwei Stories gestoßen, die mir glatt die Sprache verschlagen haben. Vielleicht habt ihr von der einen Sache schon gehört: Remember Me, ein Cyberpunkt Action-Adventur, das jetzt unter Capcoms Banner erscheint, hat lange keinen Publisher gefunden, weil sich Spiele mit weiblichen Protagonisten nicht verkaufen.

Es ist kein Geheimnis, dass die wichtigste Zielgruppe für die Videospiel-Industrie junge, männliche Weiße sind. Innerhalb dieser Gruppe gibt es garantiert einen größeren Anteil von Videospielern, auf die diese Aussage auch leider zutrifft. Dennoch finde ich diese Situation unfassbar deprimierend. Die Geschichte geht noch weiter und man geht noch mehr auf die Details ein, aber es gibt da noch ein anderes Thema, dass ich gerne anschneiden würde: Spielecover.

Vor ein paar Jahren habe ich mich noch darüber aufgeregt, dass die hübschen Spielecover von den hässlichen neuen Logos der USK verschandelt werden. Mit den Covern selbst habe ich mich aber bisher weniger befasst. Es gab in den letzten Jahren so einige "Kontroversen" um schlechte Covermotive. Das der Batman: Arkham City GOTY Edition z.B.. Das von Mass Effect 2 war auch ziemlich kacke. Auch Bioshock Infinite hat ein doofes Cover. In einem Spiel über eine fliegende Stadt, eine Frau mit telekinetischen Kräften und Steampunk Cyborgs zeigt das Cover einen weißen Typen mit 'ner Knarre.
Es gibt einen guten Grund dafür. Spielecover sind für die Leute, die sich nicht über Spiele informieren wie wir es tun. Eine Gruppe von Menschen die keine Reviews lesen und keiner Berichterstattung im Internet folgen, sondern in einen Laden gehen und ein Spiel aussuchen, weil ihnen das Cover gefällt. Ich erinnere mich an diese Phase. Ich war 6. Bugs Bunny's Crazy Castle war keine gute Wahl.

Eigentlich ist es furchtbar kleinlich, wenn wir uns über so eine Lapallie wie das Cover eines Spiels beschweren. Was könnte am Gesamtpaket irrelevanter sein? Aber dann bin ich auf eine Sache gestoßen, die mich doch etwas verstört hat. Nicht nur, dass ein weißer Typ mit kurzen dunklen Haaren der Held sein muss, weil diese sich einfach besser verkaufen. Es gibt quasi gar keine Spiele, bei denen weibliche Figuren überhaupt auf dem Cover zu sehen sind. Selbst wenn sie eine zentrale Rolle spielen wie Bioshocks Elisabeth. Sogar in Naughty Dogs The Last of Us wurde darüber gesprochen Ellie auf die Rückseite zu packen.
 
Ich wollte diese Aussage testen und bin mal meine Sammlung durchgegangen. Ws stimmt. Selbst in meiner recht umfangreichen Kollektion (zu der ich demnächst mal wieder Bilder posten werde) gibt es nur wenig Spiele mit Frauen auf dem Cover. Die Aussahmen sind Fighting Games á la Street Fighter, JRPGs und Point & Click Adventure. Sogar Resident Evil, eine Reihe die gerade zu überquillt mit Heldinnen, beschränkt sich beim Cover lieber nur auf den Namen und eine Zahl, anstatt uns Jill, Claire oder Sheva in heroischer Pose zu zeigen.

Ich bin jung, weiß und männlich. Und dieses Thema geht mir echt auf den Sack.

Update: Jim Sterling hat dem Thema eine neue Episode von Jimquistion gewidment. Wie üblich sehr sehenswert.

Mittwoch, 13. März 2013

Return of the Gaming Crash

Je nachdem welchen Videospielkritikern/Journalisten ihr neben meiner Wenigkeit noch folgt, habt ihr vielleicht schon mal davon gehört, dass man derzeit oft von einem nahendem 2. großen Gaming Crash redet. In den frühen 80ern ist die Videospielindustrie quasi in sich zusammen gebrochen und manche Leute fürchten, dass uns bald ein weiterer bevor steht. Dieses Video hat viele Fakten und ein einige Spekulationen zur Thematik.


Freitag, 8. März 2013

Die Jungfrau in Nöten

Eventuell erinnert ihr euch an die Kickstarter Kampagne von Anita Sarkeesian. Ziel war die Finanzierung einer Videoreihe, welche die Rolle von Frauen im Videospielen erforschen sollte. Nun, der erste Teil ist jetzt online und durchaus sehenswert. Letztes Jahr wurde oft über Sexismus in Videospielen geredet und wenn ihr euch nur ansatzweise mit dem Thema befasst, solltet ihr euch dieses Video ankucken.

Für mich als alten Rare Fanboy tut Starfox Adventures jetzt noch mal 'ne ganze Ecke mehr weh.

Mittwoch, 16. Januar 2013

God damnit, Deep Silver

Wisst ihr, ich würde gerne was über die Collector's Edition von Dead Island: Riptide schreiben, aber mir fällt kaum etwas zu ein. Und um ehrlich zu sein ist mir mein Blog sogar zu schade dafür, das Bild der Special Edition zu posten. Googelt nach "riptide zombie bait", wenn ihr es unbedingt sehen wollt. Es ist einfach ein unfassbar erbärmlicher Marketing Stunt von einem Kaliber wie wir es seit "Your Mom hates Dead Space 2" nicht mehr gesehen haben. Es ist auch total egal, dass es den Leuten von Deep Silver inzwischen "leid tut", weil dieses ganze Ding ist einfach so... so...
 Eurgh.... Gute Nacht.